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ukrainische Trägerrakete Zenit-2 (11k77) mit milit. Sputnik Kosmos-2428 1:33 inkl. Spantensatz

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Ukrainische Trägerrakete Zenit-2 (11k77) mit militärischem Sputnik Kosmos-2428 vom 26. Juni 2007 als Präzisions-Kartonmodellbausatz inkl. Spantensatz des YG-Model-Verlages Nr.113 im Maßstab 1:33.

Modellentwurf: Leonid Tscherkaschkin.

Die Zenit [zeːˈnɪt] (ukrainisch Зеніт; russisch Зени́т) ist eine von 1985 bis 2017 eingesetzte ukrainische Trägerrakete. Sie wurde in den Jahren 1976 bis 1985 ursprünglich als Erststufe für die Energija-Rakete entwickelt – in einer einstufigen Variante als Booster mit dem Namen Zenit-1 –, kam parallel dazu, ausgestattet mit einer Oberstufe, auch als selbstständige Trägerrakete zum Einsatz.

Die Zenit wurde größtenteils in Dnipro in der Ukraine gefertigt und gilt daher seit dem Zerfall der Sowjetunion als ukrainisch, während einige wichtige Komponenten, wie die Triebwerke der ersten Stufe, in Russland hergestellt wurden. Sie wurde zunächst von Russland zum Starten von militärischen und Erderkundungssatelliten genutzt, später auch für den Start von wissenschaftlichen und kommerziellen Satelliten. Eine Ablösung durch die rein russische, bislang erfolglose Angara-Rakete war geplant. Heute arbeitet Russland an der Sojus-5, welche teilweise auf Zenit-Technik beruht.

Die Zenit war die fortschrittlichste Trägerrakete, die Russland und der Ukraine zur Verfügung stand. Auch weltweit galt sie als eine der modernsten; so verwenden die neuen US-amerikanischen Atlas-Raketen ein von der Zenit abgeleitetes RD-180-Haupttriebwerk. Infolge des Ukraine-Konflikts stellte Russland jedoch die Zusammenarbeit mit der Ukraine auf dem Gebiet der Raumfahrt ein.

Eine zweistufige Ausführung der Zenit, entwickelt vom Konstruktionsbüro Juschnoje in Dnepropetrowsk wurde Zenit-2 (GRAU-Index 11K77) genannt. Sie lag in der Leistungsklasse zwischen der Sojus mit 7 t in den erdnahen Orbit und der Proton mit 21 t bei rund 13,7 t (Startplatz Baikonur). Der erste Start fand am 13. April 1985 statt, der letzte am 8. November 2011. Die Zenit-2 war 57 m hoch und hatte einen Durchmesser von 3,9 m, die Startmasse betrug etwa 460 t. Die erste Stufe verwendete ein mit vier Brennkammern ausgestattetes RD-171-Triebwerk, das am Boden einen Schub von 7259 kN entwickelte und bis heute das stärkste jemals eingesetzte Flüssigkeitsraketentriebwerk ist. Das RD-171 übertraf mit seinen Leistungsdaten selbst das F-1-Haupttriebwerk der amerikanischen Saturn-V-Mondrakete. Eine Ausführung mit zwei Brennkammern findet als ein schubschwächeres RD-180-Triebwerk in den amerikanischen Atlas-III- und Atlas-V-Raketen Verwendung, eine Ausführung mit einer Brennkammer als RD-191 in der Angara.

Beim Einsatz als Booster der Energija erhielt die Zenit ein über weniger Steuerungsmöglichkeiten als das RD-171 verfügendes RD-170-Triebwerk, das zudem mehrfach einsetzbar sein sollte, da die Booster geborgen und wiederverwendet werden sollten. Die zweite Stufe der Zenit verwendete als Haupttriebwerk das RD-120 (nicht zu verwechseln mit dem RD-0120 der Energija) und zur Lageregelung vier RD-8-Triebwerke. Die erste und zweite Stufe arbeiteten beide mit flüssigem Sauerstoff (LOX) und der Kerosin-Art RP-1. Die Zenit erhielt als erste sowjetische Rakete ein adaptives Steuerungssystem, das im Flug auf auftretende Störfaktoren (z. B. Wind) reagiert und von der Erde aus umprogrammiert werden kann.

Nach ihren ersten Einsätzen sollte die Zenit die Sojus-Rakete in der bemannten Raumfahrt ersetzen. Sie sollte das neu zu entwickelnde Raumschiff Sarja (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Modul der ISS), das rund 15 t schwer werden sollte und bis zu acht Raumfahrer hätte aufnehmen konnte, in den Orbit befördern. In Baikonur wurden Türme zum Einstieg von Kosmonauten in die Rakete errichtet, doch kamen sie nach dem Zerfall der Sowjetunion nie zum Einsatz. Auch die Entwicklung des Raumschiffes wurde bereits 1989 in einem sehr frühen Stadium gestoppt. Eine Zenit-Startanlage in Plessezk wurde ebenfalls aus Geldmangel nie fertiggestellt. Die Anlage wurde später für den Start von Angara-Raketen umgebaut.

Bis 2007 waren von 37 Einsätzen der Zenit-2 nur 28 vollständig erfolgreich. Der schwerste Unfall ereignete sich am 4. Oktober 1990, als eine Zenit-2 drei Sekunden nach dem Start explodierte und dabei eine der beiden Startrampen vollständig zerstörte. Das Geld zum Wiederaufbau der Anlage fehlte jedoch. Ihren ersten kommerziellen Einsatz hatte die Zenit-2 am 9. September 1998, als sie 12 Globalstar-Satelliten in den Weltraum befördern sollte. Doch die zweite Stufe der Rakete versagte, woraufhin sie zusammen mit der teuren Fracht nach einigen Minuten Flug auf dem Boden zerschellte.
Im Juni 2007 erfolgte der erste Start der modifizierten Zenit-2M (manche, auch offizielle, Quellen benutzen weiterhin die Bezeichnung Zenit-2). Bei diesem Start brachte die Rakete von Baikonur aus eine militärische Nutzlast in eine erdnahe Umlaufbahn. Die Zenit-2M übernahm einige bereits in der Zenit-3SL integrierte Modifizierungen, wie z. B. das verbessere Steuerungssystem.
Auch die Haupttriebwerke der ersten Stufe wurden modifiziert und sollten nun mehr Schub liefern. Diese trugen nun die Bezeichnung RD-171M. Die kommerzielle Ausführung der zweistufigen Zenit-2M wurde seit 2007 unter dem Namen Zenit-2SLB im Rahmen des Land-Launch-Projektes für Starts von Baikonur aus vermarktet. Die Zenit-2 blieb jedoch seit 2007 erfolglos und startet nur noch ein einziges Mal.
(danke Wikipedia!)

* Ein Spantensatz befindet sich im Umfang des Modellbausatzes!

Modellhöhe: ca. 121 cm!

Feine Computergraphik, originalgetreue Farbgebung (weiße Grundbemalung, Logo Youzmash, orange Spitze und orange längliche Streifen eines oberen Segmentes ähneln die Optik der Rakete an einen Bleistift), Offsetdruck.

Aussagekräftige farbige Bauzeichnungen und Montageskizzen ergänzen russische Bauanleitung.


 

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