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Wikinger Gokstad-Schiff aus dem 9. Jh 1:72

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Bereits die zehnte Produktion dieses Verlages aus dem Bereich der Segelschiffe: Wikinger Gokstad-Schiff aus dem 9. Jh als Präzisions-Kartonmodellbausatz des WAK-Verlages (Nr. 9/2018) im Maßstab 1:72.

Modellkonstrukteur: Tomasz Weremko.

Das Gokstad-Schiff ist ein Wikingerschiff aus dem späten 9. Jahrhundert. Es wurde in dem Schiffsgrab Gokstadhaugen bei dem Bauernhof Gokstad in Sandar (heute Sandefjord), Vestfold, Norwegen entdeckt und 1880 unter der Leitung von Nicolay Nicolaysen ausgegraben. Durch zahlreiche Repliken wurde die Hochseetauglichkeit der Wikingerschiffe bewiesen.

Im Heck des Schiffs befand sich eine aufwendig ausgestaltete Grabkammer mit der Leiche eines Mannes. Außer dem Schiff wurden noch drei kleine Boote und umfangreiche Grabbeigaben gefunden. Es kann davon ausgegangen werden, dass das Grab in früheren Zeiten geplündert wurde.

Das in Klinkerbauweise gebaute Schiff ist 23,33 m lang und 5,25 m breit. Es ist vollständig aus Eiche gebaut. Man hat das Gewicht des Schiffes mit voller Ausrüstung auf 20,2 t berechnet. Eine Kopie des Schiffes hatte eine Vermessung von 31,78 Registertonnen.[2] Die Höhe von der Unterkante des Kiels bis zur Oberkante der Bordwand beträgt 1,95 m. Die seitliche Höhe über der Wasserlinie beträgt 1,10 m, der Tiefgang 0,85 m. Der Kiel besteht aus einem einzigen durchgehenden Balken. Er ist in der Mitte 37 cm hoch, am Achterende 42 cm, am Bug 40 cm. Er ist am Schiffsboden 10 cm breit, an seiner Unterseite 13 cm. An den Oberkanten des Kiels ist beidseitig eine Leiste stehen geblieben, an der die unterste Bohle der Schiffswand befestigt ist, so dass die Oberseite des Kiels 20 cm breit ist. Der Kiel ist vorn und achtern leicht nach oben geschwungen, so dass er mittschiffs 30 cm tiefer liegt als an den Enden. An diesen Enden fehlt die stehen gebliebene Leiste. Stattdessen ist dort ein Falz eingeschnitten, an dem die Seitenplanken eingelassen und befestigt sind. An die Kielenden sind besondere Holzstücke angesetzt, die eine steigende Kurve aufweisen.
Der Steven am Bug ist aus bestem Material, jedoch unvollständig, da das Oberstück im Boden offenbar verrottet ist. Das vom Achtersteven erhaltene Stück misst 3 m. Der Querschnitt beträgt an der dicksten Stelle 45 cm. Auch hier dient ein seitlicher Falz zur Befestigung der Seitenplanken. Wie hoch der Steven reichte, lässt sich nicht mehr feststellen. An der Bruchstelle des Achterstevens lässt sich erkennen, dass er nach oben wesentlich dicker wurde. Die Seiten des Schiffes bestehen aus jeweils 16 Planken. Die Fugen zwischen den Planken wurden mit gedrehtem und teergetränktem Tierhaar gedichtet, das in eine kleine Nut an den Stoßseiten eingelegt wurde. An einigen Stellen erkennt man, dass später nachgedichtet wurde. Die oberste Planke war etwas dicker. An ihr wurden die Schilde aufgehängt, 32 auf jeder Seite und abwechselnd gelb und schwarz angestrichen. Auf der Fahrt wurden sie jedoch hereingenommen.

Das Schiff hat Platz für 32 Ruderer, die Besatzung war allerdings mehr als doppelt so groß, da sich zwei Mannschaften beim Rudern ablösten. Das rechteckige Segel hatte eine Fläche von rund 110 m². Dieses konnte das Schiff auf zwölf Knoten bringen. In flachem Wasser konnte das Ruder hochgeklappt werden.

Die konservierten Reste des Gokstad-Schiffs sind im Wikingerschiff-Museum auf Bygdøy, Oslo, ausgestellt, in dem sich auch das Tuneschiff und das Oseberg-Schiff befinden.

Das Gokstad-Schiff ist das Motiv auf den neuen 100-Kronen-Scheinen, die ab 30. Mai 2017 in Umlauf gebracht werden.
(danke Wikipedia!)

Modellspannweite: knapp über 33 cm!

* Zusätzlich kann ein Span-/Detailsatz bestellt werden!

Modernste, feine Graphik und originalgetreue Farbgebung.


Übersichtliche Bauzeichnungen und Detailskizzen ergänzen polnische, norwegische und englische Bauanleitung.

 

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