Artikel 336 von 424 in dieser Kategorie

zwei französische Strahl-Kampfflugzeug Dassault Super Mystere B.2 1:33

25,00 EUR
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Lieferzeit:
In der Regel noch am Buchungstag
Verfügbarkeit:
3
Artikeldatenblatt:
Drucken
Merken:

- +
Zwei vollständige Modelle (ein in halbglänzendem und ein in glänzendem Silberdruck): Französisches Strahl-Kampfflugzeug Dassault Super Mystere B.2 in der Darstellung des Flugzeuges 12-YD des 12. Escadron de Chasse Französischer Luftwaffe als Extrenpräzisions-Kartonmodellbausatz des Angraf-Verlages Nr. 118 natürlich im Maßstab 1:33.

Modellkonstruktion: Marcin Staszewski


Die Dassault Super Mystère war ein französisches Strahl-Kampfflugzeug. Sie stellt den Endpunkt der Mystère-Baureihe dar und war das erste Überschallflugzeug aus westeuropäischer Produktion, das umfassend zum Einsatz kam. Geplant als Jagdflugzeug wurde sie jedoch von der technischen Entwicklung überholt und schließlich bei Jagdbomber-Einheiten verwendet.

Anfang 1952 hatte man geplant, der MD 452 Mystère IV A den Namen Super Mystère zu geben, aber es gab unablässig Verbesserungen. Deshalb wollte Marcel Dassault ein Modell realisieren, das diese Bezeichnung wirklich verdiente. Angespornt durch die North American F-100 Super Sabre wurde die aerodynamische Entwicklungsarbeit fortgesetzt. Dassault entschied sich für eine kühne Konstruktion des Flügels. Die Tragflächen bekamen eine Pfeilung von 45° und ein Dicke-Tiefenverhältnis von nur sechs Prozent. Es ist erstaunlich, dass es gelang, die konventionellen äußeren Querruder und Klappen und eine starre Flügelvorderkante beizubehalten. Die F-100 wies dagegen innere Querruder, keine Klappen, aber Vorflügel über die ganze Spannweite auf. Der Rumpf der Super Mystère wurde mit einem größeren und breiteren, ovalen Lufteinlauf versehen. Der flachere Lufteinlauf sorgte neben einer höheren und bauchigeren Cockpithaube für eine bessere Sicht des Piloten. Das Leitwerk bekam eine größere Tiefe und hatte weiterhin halbhoch angesetzte vollbewegliche und motorisierte Höhenruder.

Der Erstflug der Dassault Super Mystère fand am 2. März 1955 statt. Sie erreichte schon bei ihrem vierten Flug Mach 1,2. Das geplante Rolls-Royce Avon RA.14R konnte nach Q
uerelen mit den Briten nicht mehr verwendet werden. Deshalb musste wieder das SNECMA Atar 101G eingebaut werden. Außerdem erhielten die Tragflächen in der äußersten Vorderkante einen Sägezahn und ein verlängertes und gewölbtes Profil, was sich beim Manövrieren im Höhenflug als sehr vorteilhaft erwies. Die Erprobung erfolgte trotz Absturz des Prototyps relativ problemlos, somit konnte schon 1956 mit der nun Super Mystère B2 (SMB2) genannten Maschine die Serienproduktion beginnen.


Die erste Serienmaschine flog erst am 26. Februar 1957. Es sollten ursprünglich 150 Exemplare bestellt werden, diese Zahl wurde aber bald auf 370 Stück erhöht. Inzwischen begeisterte sich die Armée de l’air für die Mirage III, daher wurden nur noch 180 Maschinen gebaut, wovon 24 nach Israel exportiert wurden. Die SMB2 wurde in der französischen Luftwaffe von den Geschwadern EC5 in Orange, der EC10 in Creil und der EC12 in Cambrai verwendet. Zuerst war sie als Tagjäger eingestuft, bekam aber bald einen Sichtschutzanstrich und wurde nun für Erdkampfaufgaben vorgesehen. Später kamen noch passive elektronische Warnempfänger dazu. Die Super Mystère blieb noch bis 1977 im Dienst.


Bei der Israeli Air Force (IAF – חיל האוויר) wurde die SMB2 überwiegend im Erdkampfeinsatz verwendet. Sie kam für die Sueskrise zu spät, flog aber noch im Sechstagekrieg sowie beim Jom-Kippur-Krieg. In allen Einsätzen bewährte sich die SMB2 so gut, dass die Israelis ab 1972 das Triebwerk gegen ein Pratt & Whitney J52 Turbojet mit 4.218 kp Schub austauschten. Neben der größeren Schubkraft hatte das Triebwerk den Vorteil, dass es auch schon von den Douglas A-4 Skyhawk verwendet wurde. Damit konnten die Wartungskosten verringert werden. Die Israel Aerospace Industries ließ den schweren und aufwendigen Nachbrenner wegfallen und konnte so Treibstoff einsparen. Außerdem hatte das Strahlrohr eine schwächere Infrarotsignatur, womit die Gefährdung durch hitzesuchende Raketen stark abnahm. Die letzten noch fliegenden SMB2 wurden nach Honduras verkauft.

Technische Daten:
Besatzung    1
Länge    14,13 m
Spannweite    10,52 m
Höhe    4,55 m
Flügelfläche    35 m²
Leermasse    6.932 kg
max. Startmasse    10.000 kg
Höchstgeschwindigkeit    1195 km/h
Dienstgipfelhöhe    17.000 m
Reichweite    870 km
Triebwerke    1 × SNECMA Atar 101G-2/-3 Turbojet-Triebwerk mit 43,74 kN (4.460 kp) Schub mit Nachbrenner
Bewaffnung    2 × 30-mm-DEFA-Kanonen plus 55 × 68 mm Raketen in einfahrbarem Rumpfbehälter
1.000 kg Waffen an Unterflügelstationen
(danke Wikipedia!)

In diesem Modell können u.a. nachgebildet werden:  eine detaillierte Cockpiteinrichtung, Fahrgestell in mehreren Positionen darstellbar und mit Fahrgestellluken, separate Seiten-, Höhenruder und Klappen, Luftbremsen als geschlossen oder geöffnet, Außenlasten auf Unterflügelstationen: zwei Treibstofftanks und zwei Luft-Luft-Raketenkörper…

Modellspannweite: 37 cm!


* Zusätzlich kann ein Lasercut-Spanten-/Detailsatz bestellt werden!

** Eine durchsichtige Kunststoffkanzel kann enemfalls zusätzlich bestellt werden!


Feine Computergraphik, originalgetreue und frische Bemalung (silberne (in zwei vollständigen Varianten – als halb-glänzender und als glänzender Silberdruck) Tarnbemalung und Kennzeichnung der Französischen Luftstreitkräfte, Geschwaderwappen, stilisierte rote Pfeile auf beiden Rumpfseiten) machen die optische Wirkung des hochdetaillierten Flugzeuges sehr interessant.

Zahlreiche und aussagekräftige General- und Baugruppenzeichnungen ergänzen polnische Bauanleitung.


 

Ihre Frage zum Produkt


Art der Anfrage:
Ihr Name:
Ihre E-Mail Adresse:
Ihre Anfrage oder Anmerkung:
Bitte beantworten Sie folgende Frage:
Welche Farbe hat die Sonne?
Ihre Antwort: