sowjetischer Schwerpanzer KW-1B in der Darstellung eines Beutefahrzeuges 756(r) 1:25 präzise

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Sowjetischer Schwerpanzer KW-1B in der Darstellung eines Beutefahrzeuges 756(r) als Extrempräzisions-(im Außenbereich) Kartonmodellbausatz des ExtraModel-Verlages (Katalog-Nr. 73 – 8/2020) im Maßstab 1:25.

Modellkonstruktion: Maciej Herbut, Inhaber des Verlages.

Der KW-1 (russisch КВ-1) war ein sowjetischer Panzer der KW-Serie, benannt nach dem Befehlshaber und Politiker Marschall Kliment Jefremowitsch Woroschilow.

Der KW galt nach der sowjetischen Terminologie als schwerer Panzer. Er besaß anfangs eine bis dahin nicht gekannte starke Panzerung, die im Laufe des Krieges noch weiter verstärkt wurde, sowie eine 76,2-mm-Kanone. Die Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h im Gelände war relativ gering und die Kraftübertragung (Kupplung/Getriebe) unzuverlässig, so dass diese Panzer öfter mit Defekten liegen blieben, als dass sie durch Feindeinwirkung zerstört wurden. Bei den deutschen Truppen wurde dieser Typ Dicker Bello genannt, in einer Anspielung auf seine starke Panzerung. Im Verlaufe des Krieges gerieten alle KW gegen die moderneren deutschen Panzer vom Typ Tiger und Panther ins Hintertreffen. Die Versuche, den KW weiterzuentwickeln, führten zu einer neuen Serie schwerer sowjetischer Panzer, die mit dem IS-1 ihren Anfang fand und die die KW gegen Ende 1943 ersetzten.

Die Entwicklung eines neuen schweren Panzers wurde am 1. Februar 1938 begonnen, noch vor der offiziellen Genehmigung, die erst am 27. Februar erteilt wurde. Grund war, dass man nach dem Versuch den T-35 stärker zu panzern im Werk N°183 zu der Erkenntnis gekommen war, dass dieser Versuch nicht gelingen konnte, da das Fahrzeug zu schwer wurde. Im April 1938 übernahmen das Werk N°185 und das Kirow-Werk in Leningrad das Projekt und entwarfen die Prototypen SMK und T-100. Auch die Erprobung dieser Typen verlief, nach der Vorstellung im Dezember 1938, unbefriedigend. Es wurde entschieden, weniger Türme und ein kürzes Laufwerk zu verwenden. In diesem Moment stellte das Kirow-Werk einen schweren Einturm-Panzer vor.
Der KW-1 war eine Parallelentwicklung zum SMK. Die Entwicklung des schweren Einturm-Panzers ging schnell voran, da Elemente des SMK übernommen wurden und der Leiter des Entwicklungsteams einen Panzer mit nur einem Turm favorisierte. Der Entwurf war bereits am 1. September 1938, zeitgleich mit dem Prototyp des SMK, fertiggestellt. Im Februar 1939 waren die Details ausgearbeitet und am 27. Februar 1939 wurde der neue Typ KW, benannt nach dem Verteidigungsminister Kliment Woroschilow, zur Weiterentwicklung genehmigt.

Von den Mehrturmpanzern kommend, dachte man am Anfang an eine Doppelbewaffnung aus der 76,2-mm-Kanone L-11 (L/30,5) des SMK und einer 45-mm-Kanone, einem 12,7-mm-Fla-MG und zwei 7,62-mm-DT-MGs. Nach einer Erprobung des W-2 Dieselmotors in einem BT-7M entschied man sich für den KW für diesen. Vom 31. August auf den 1. September 1939 wurde der erste Prototyp "U-0" fertiggestellt und fahrbereit gemacht.
Noch vor Beendigung der Entwicklung wurde der KW-1, zusammen mit dem T-100 und dem SMK, im Winterkrieg gegen Finnland einer Fronterprobung unterzogen. Alle drei Fahrzeuge wiesen deutliche Schwächen im Bereich des Fahrwerks und Antriebs auf. Doch wurde festgestellt, dass der KW sich von allen drei Typen am besten bewährt hatte. Deshalb wurde der Beginn seiner Serienfertigung für den 1. Januar 1940 bestimmt. Erkannte Probleme waren zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht behoben.

Eine weitere Erkenntnis aus dem Winterkrieg war, dass ein Fahrzeug mit einem schweren Geschütz benötigt wurde. So begann die Entwicklung des KW-2. Während der Prototypen-Phase wurden die Fahrzeuge U-0 bis U-21 gebaut und den unterschiedlichen Türmen (76 mm und 152 mm) gefahren und teils in Finnland an der Front erprobt. Bis Anfang 1941 wurden die Bezeichnungen KW s malenkiy bashniy (mit kleinem Turm) und KW s bolshoiy bashniy (mit großem Turm) zur Unterscheidung verwendet.
Die Serienmodelle des KW-1 erhielten die aus der SiS-3 abgeleitete 76,2-mm-Kanone F-32 und ab 1941 die SiS-5. Es wurden vom Typ KW-1 bis Ende 1942 etwa 3.159 Stück gebaut.
Die Produktion der beiden KW-Typen verlief im ersten Jahr sehr schleppend. So waren Ende des Jahres nur 106 KW s malenkiy bashniy (-1) und 24 KW s bolshoiy bashniy (-2) fertiggestellt. Bis zum Juni 1941 waren immerhin 370, der nun als KW-1 bezeichneten Fahrzeuge und 134 der KW-2 fertiggestellt.

Zu Beginn des Deutsch-Sowjetischen Krieges war der KW-1 der stärkste Panzer der Roten Armee. Selbst mit den oftmals sehr unerfahrenen Besatzungen war der KW-1 ein sehr ernstzunehmender Gegner für die deutschen Angriffstruppen. Nur wenige deutsche Geschütze waren in der Lage, die Panzerung zu durchschlagen und nur die 8,8-cm-Flugabwehrkanone der Luftwaffe konnte den Panzer auf normale Kampfentfernungen wirksam bekämpfen. Oft musste auch die Sturzkampfbomber der Luftwaffe aushelfen, um diese schweren Panzer auszuschalten. Hierdurch spielte er während der Anfangsphase des Krieges eine wichtige Rolle und es sind zahlreiche Fälle dokumentiert, wo einzelne Fahrzeuge den Vormarsch ganzer Einheiten über längere Zeit aufhielten. Allerdings wurden die meisten KW-1 nicht im Kampf zerstört, sondern fielen wegen technischer Mängel aus.
Bis zur Einführung der IS-Serie stellte der KW-1 und der KW-2 den wichtigsten schweren Panzertyp der sowjetischen Streitkräfte dar und wurde kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt.

Der Versuch, ab 1942 die Panzer der KW-Serie weiterzuentwickeln, führte nach vielen Prototypen (darunter der KW-13) im Herbst 1943 letztlich zum neuen und wesentlich verbesserten Josef-Stalin-Panzer, dessen erstes Modell der IS-1 mit 85-mm-Kanone war und 1944 im IS-2 mit 122-mm-Kanone gipfelte. Die Umbenennung lag insbesondere darin begründet, dass Woroschilow bei Stalin inzwischen politisch in Ungnade gefallen war.

Erbeutete KW-1-Panzer wurden von der deutschen Wehrmacht unter der Bezeichnung Panzerkampfwagen (PzKpfw) 753(r) eingesetzt. Einsatzfähige erbeutete KW-1 wurden sofort von deutschen Einheiten genutzt. Diese wurden solange genutzt, wie Munition und Ersatzteile vorhanden waren. Um zu verhindern, dass die nun auf deutscher Seite eingesetzten KW-1 von eigenen bzw. verbündeten Truppen angegriffen wurden, erfolgte eine Kennzeichnung mit übergroßen Balkenkreuzen an den Seiten. Erst ab Mitte 1942 erfolgte ein planmäßiger Einsatz des KW-1 bei der Wehrmacht. Nun wurden die KW-1 vor dem Einsatz bei der Panzer-Instandsetzungs-Gruppe Nord in Riga überholt. Unter anderem wurden die Panzer umlackiert und umgerüstet. Von Riga aus erfolgte die Verteilung auf Beutepanzer-Einheiten der Wehrmacht. Zudem lässt sich ein KW-1 Modell 1942 mit Gussturm nachweisen, welcher vom Panzer-Regiment 204 der 22. Panzer-Division in Eigenregie auf eine deutsche 7,5-cm-KwW 40 L/43 und die Kommandantenkuppel eines Panzerkampfwagen IV umgerüstet wurde. Das Fahrzeug selbst war Ende 1943 bei Bjelgorod erbeutet worden.

Wegen des hohen Gewichts gab es häufig Probleme bei der Bergung erbeuteter KW-1, die wegen technischer Defekte an Motor oder Getriebe von der Roten Armee aufgegeben worden waren. Das OKH erließ im Herbst 1943 den Befehl, die deutschen KW-1 vordringlich als Bergepanzer einzusetzen. Die KW-1-Bergepanzer sollten für die Bergung von schweren Fahrzeugen aller Art eingesetzt werden. Die Panzertürme sollten zum Selbstschutz und zur Erhöhung des Gewichts des Zugmittels auf dem Panzer verbleiben. Die für Zugzwecke umgerüsteten KW-1 durften nicht für andere Aufgaben genutzt werden. Mindestens 50 von der Wehrmacht genutzte KW-1 lassen sich in Akten der Wehrmacht nachweisen. Die Anzahl war sicher weit höher, da viele Akten verloren gingen bzw. unvollständig sind. Auch die finnische Armee setzte erbeutete KW-1 ein.

Allgemeine Eigenschaften:
Besatzung: 5
Länge: 6,80 m
Breite: 3,35 m
Höhe: 2,70 m
Masse: 43,5 Tonnen
Panzerung und Bewaffnung
Panzerung: 35–90 mm
Hauptbewaffnung: 1 × 76,2-mm-Kanone L/41 F-32
Sekundärbewaffnung: 3 × 7,62-mm-DT-Maschinengewehr
Beweglichkeit
Antrieb: V12-Dieselmotor W-2K 550 PS
Federung: Drehstäbe
Höchstgeschwindigkeit: 35 km/h
Leistung/Gewicht: 12,6 PS/t
Reichweite: 335 km (Straße)
(danke Wikipedia!)


* Zusätzlich kann ein LC-Spanten-/Radsatz bestellt werden!

** Ein LC-Satz mit Kettenelementen kann ebenfalls zusätzlich bestellt werden! Alternativ dazu können auch LC-Kettensätze für den KW-1 1:25 von den Verlagen Answer und Modelik eingesetzt werden.

*** Auch zusätzlich kann ein LC-Schrauben-/Nietensatz bestellt werden!

**** Ein LC-Detailsatz in Form von auf farbigem Karton gelaserten Rädern, Gitternetzen und Details kann zusätzlich bestellt werden!

Das Modell ist in wahrem Sinn des Wortes bis ins Detail konstruiert, hier nur einige Merkmale seines Aufbaus: alle Klappen, Lücken und Deckel verfügen über Scharniere, die Einstiegluken können als klappbar dargestellt werden, in den Rädern wurden die Befestigungsschrauben berücksichtigt, der Turm kann drehbar und das Geschützrohr als schwenkbar gebaut werden, die Ketten werden als separaten Gliedern gebaut, die miteinander mit Stiften (natürlich auf Schablonenbasis) verbunden werden und ein Kraftstoffkanister besteht aus 8 Elementen.    

Modelllänge: 31 cm!

Feine Computergraphik, originalgetreue und dezent gealterte Farbgebung (Tarnanstrich mit übergroßen Balkenkreuzen an den Seiten), Offsetdruck.

General-, Baugruppenzeichnungen, Montageskizzen und Schablonenzeichnungen ergänzen polnische und englische Bauanleitung.

 

 
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