spanische 34-Kanonen-Fregatte Santa Leocadia (1777) 1:96

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Nach der Bauplan-Produktion des Seglers des Shipyard-Verlages nun ein Kartonmodellbausatz des gleichen Verlagshauses (Nr.28): spanische 34-Kanonen-Fregatte SANTA LEOCADIA aus dem Jahr 1777 im Maßstab 1:96.

Die spanische FERROL-Werft war in dem 18. Jahrhundert durch den Bau einer großen Anzahl von Kriegsschiffen bekannt. Auch dort wurden Großschiffe, wie z.B. das Linienschiff des 1.Ranges SAN JOSEF mit 114 Kanonen entworfen und gebaut. Von der Werft stammt auch die SANTA LEOCADIA, die im Jahre 1777 vom Stapel lief. Sie war eine Großfregatte mit einer Verdrängung von 951 t., also um etwa 1/3 größer als die HMS ENTERPRIZE, die in vorheriger Folge der Shipyard-Bauplanreihe präsentiert wurde. Allein der Vergleich der Tragbalken unter den Decks, der Deckausrichtung und vor allem der Querschnitte des Rumpfes zeigen, wie unterschiedlich die spanischen und britischen, bzw. französischen Fregatten waren. Die Ausmaße der SANTA LEOCADIA ermöglichten die Ausrüstung mit 44-Kanonen auf ihren Decks, wobei alleine das Haupt-Kanonendeck imstande war, ein Gewicht von 26 bis 28 18-Pfund-Kanonen zu tragen. Zu dem Zeitpunkt der Eroberung des Seglers durch die Engländer war er jedoch nur mit 34 Kanonen ausgerüstet, davon 26 8-Pfünder auf den Kanonendecks und 8 4-Pfünder auf dem Achter und Bug. Im Jahre 1781 bestanden die Seekriegshandlungen zwischen England und Spanien aus Abfangen von einzelnen gegnerischen Schiffen oder Seekonvois. Genau auf diese Art fiel die SANTA LEOCADIA am 1. Mai jenes Jahres in die Hände der Engländer. In der Auseinandersetzung mit dem britischen Linienschiff HMS CANADA, das mit 74 Kanonen des Typs 28- und 32-Pfund, sowie 28 18-Pfünder und 13 9-Pfünder ausgerüstet war, hatte die spanische Fregatte keine Chancen. In einem bereits britischen Bericht vom 24. November 1785 wurde das spanische Schiff als eine schnelle Einheit bezeichnet, die in der Lage war, eine Geschwindigkeit von 12 kn zu überschreiten. Ihre Manövrierfähigkeit sollte unter jeden Wetterverhältnissen ausgezeichnet sein und die Fregatte läge sogar unter einem starken Längs- und Querwellengang im Wasser stabil. Im Dienst unter britischer Flagge blieb die SANTA LEOCADIA bis 23. September 1794 - zu dem Zeitpunkt wurde sie verkauft.

Länge (Unterdeck): 144,1 Fuß, Breite: 38,8 Fuß, Tonnage: 951 t; max. Geschwindigkeit: bis zu über 12 kn.

Der Bausatz besteht aus 4 424 Bauelementen und etwa 600 Schablonenteilen auf 34 Bögen 21x30cm und dokumentiert den Bauzustand des Seglers peinlichst genau in allen Details: Vollrumpfkonstruktion auf einem stabilen Skelett mit Spanten, Längsträgern, Beplankungselemente, Ruderanlage, Lafetten und Geschützrohre von allen 4- und 8-Pfündern, Drehbassen, Anker, Kompasshäuschen, Hecklaterne, Schiffsglocke, Pumpe, Spill, Ruderstand, Kombüsenherd, Blocks, Jungfern, Klampen und Zeichnungen des stehenden und des laufenden Gutes mit Detailskizzen der Befestigung der Segel, Schablonenzeichnungen der Masten und Rahen, sowie der Segel… außergewöhnlich umfangreiche Detaillierung, wobei die Verzierungen, Ornamentik und Flaggen auf einem getrennten dünnen Bogen dargestellt wurden... ein einfacher Modellständer ist auch dabei.

* Ein Lasercut-Spanten- und Detailsatz kann zusätzlich mitbestellt werden!

** Ein Masten- und Rahensatz aus Holz kann ebenfalls zusätzlich mitbeszellt werden!

*** Alternativ zu dem Mastensatz kann ein Rundholzsatz mitbestellt werden, aus dem die Masten und Rahen geformt werden können!

**** Ein Bauplan des Segelschiffs mit entsprechendem Garn kann zusätzlich mitbestellten werden!

***** Ein Stoffsegelsatz kann ebenfalls zusätzlich mitbestellt werden.

****** Ein Lasercutsatz mit Jungfern, Blöckchen und Herzen kann zusätzlich mitbestellt werden!

Modelllänge: 70cm!

Der Kartonmodellbausatz beinhaltet außer dem Vollrumpfmodell einen Takelplan für stehendes und laufendes Gut, gezeichnete Bauanleitung (3-D-Zeichnungen, Detailskizzen, Bauzeichnungen, Risse), zahlreiche Farbfotos eines gebauten Modells und seinen Baugruppen und Details, Schablonenzeichnungen aller Segel, Masten und eine deutsche Kurzbauanleitung.

Vorbildliche Druckqualität (zum ersten mal wagte sich nun auch der Shipyard-Verlag, eine dezent gealterte Farbgebung der Holzflächen darzustellen. Im Vergleich mit der bisherigen, sterilen Art der Graphik des Verlages, die so wirkte, als ob sie nur eine Grundlage für eine farbliche „Verfeinerung“ sein sollte – es ist schon eine Entwicklung, man kann nur sagen: mehr Mut, beide Herren Klyszynski!), Graphik und Farbgebung (viele Details und Verzierungen in einem Golddruck) verstärken zusätzlich die einmalige optische Wirkung des berühmten Seglers.

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