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Superpanzerschiff IJN Yamato 1:250 deutsche Beschreibung

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Japanisches Superpanzerschiff IJN Yamato als Kartonmodellbausatz des münchener cfm-Verlages im Maßstab 1:250.

Die IJN YAMATO war das größte Panzerschiff, das je auf der Welt gebaut wurde. Bewaffnet war sie mit den größten Geschützen (einer modernen Konstruktion), wobei ein 460 mm-Turm 2 774 t wog (ihre Geschütze konnten bei einer Erhöhung von 45°, ein 1 460 kg schweres panzerbrechendes Geschoß über mehr als 42 km feuern!), hatte die stärkste Bepanzerung, deren Gewicht über 21 600 t betrug! Auf ihrem Wege traf die YAMATO keinen angemessenen Gegner – sie wurde in Dienst gestellt, als bereits die Flugzeugträger die Rolle der mächtigsten Glieder in den Kriegsflotten übernahmen...

Die Arbeiten an der IJN YAMATO wurden bereits im Jahre 1934 begonnen und sie sollte dem mächtigsten Panzerschiffverband der Welt angehören. Bei dem Bau wurden alle Beschlüsse der internationalen Abkommen bewusst missachtet: sieben Einheiten des Verbandes sollten eine Verdrängung von jeweils 70 000 t und jeweils neun 460 mm-Geschütze und vier Panzerschiffe eine Verdrängung von 100 000 t und jeweils acht 508 mm-Geschütze haben. Letztendlich wurden nur zwei von den „kleineren“ Einheiten erstellt (IJN YAMATO und IJN MUSASHI), die dritte wurde als ein Träger beendet (IJN SHINANO), der Bau eines vierten Schwesterschiffes wurde abgebrochen und die weiteren blieben nur in der Konzeptphase. Der Entwurf der Giganten bereitete den Konstrukteuren eine ganze Reihe an Problemen, wovon eins z.B. mit der Wucht und Druckwelle eines 406 mm-Schusses zusammenhing. Man hat die Erfahrung gemacht, daß bei einer Salve aus einem 3x 406 mm-Turm ein Mann, der sich in einer Entfernung von über 50 m befand, sein Bewusstsein verlieren konnte. Deshalb wurden alle Vorrichtungen des Bordflugzeugbetriebes und alle Rettungsboote in Hangars unter dem fast leeren Flugdeck untergebracht. Die Beobachtungsposten, Feuerbedienungs- und –leitstellen, etc. waren eingeschlossen, erst die später angebauten Flak-Geschütze waren geöffnet. Die Schiffe wurden unter strenger Geheimhaltung gebaut: die IJN YAMATO in einem Dock, das zu 1/4 –Länge mit einem großen Dach verschlossen war, die IJN MUSASHI unter dem Schutz von einem Sisalvorhang und die IJN SHINANO in einem Dock, das in einer Riesenhalle eingeschlossen war. Die Geheimhaltungsmaßnahmen waren so wirksam, daß die US-Geheimdienste über das wahre Ausmaß der Kolosse erst nach dem Pearl Harbour-Angriff erfuhren. Den Bau der IJN YAMATO (der Name ist die älteste Bezeichnung für JAPAN) wurde am 4. November 1937 bei der Marinewerft in Kure begonnen und am 8. August 1940 lief die Einheit vom Stapel. In Dienst wurde sie am 16. Dezember 1941 gestellt und begann ihn beim 1. Panzerschiffeskader, neben der IJN MUTSU und IJN NAGATO. Am 12. Februar 1942 hisste der Oberbefehlshaber der japanischen Vereinigten Flotte, Admiral Yamamoto, seine Flagge auf der IJN YAMATO. Die Midway-Seeschlacht, am 3. – 6. Juni 1942 war die erste Schlacht, woran sich die Einheit beteiligte und zwar als Führungs- und Koordinationszentrale des gesamten japanischen Angriffes. Nach der Niederlage der Japaner kehrte sie auf die Heimatgewässer zurück, kurz danach, vor dem Hintergrund der US-Landung auf Guadalcanal wurde das Panzerschiff in Begleitung von dem Träger IJN TAIYO, 3 Zerstörern und Schiffen der 2. und 3. Flotte in den Stützpunkt auf dem Truk-Atoll (Karolinnen-Inselgruppe) verlegt. Sein geplanter Einsatz auf Guadalcanal fand jedoch nicht statt, stattdessen schloss sich die IJN YAMATO ihrer Schwestereinheit IJN MUSASHI an. Im September 1943 wurde die IJN YAMATO mit einer Radaranlage des Typs 22 (25 kW und 1,5m) aufgerüstet, die ein Flugzeug aus einer Entfernung von etwa 70 km aufspüren konnte. Im Oktober d.J., während der japanischen Offensive auf die Salomoninseln, wurde die Vereinigte Flotte in Kampfbereitschaft versetzt, ist aber nicht ausgelaufen. Im Dezember 1943 geleitete die IJN YAMATO die Seekonvoioperation BO-1 und ist am 17. Dezember in Yokosuka eingetroffen. Nach einem dreitägigem Aufenthalt ist das Panzerschiff in Richtung der Admiralitätsinseln ausgelaufen und wurde bei der Fahrt von dem US-U-Boot USS SKATE mit einem Torpedo getroffen, der auf der Höhe des dritten 406 mm-Turmes explodierte. 3 000 t Wasser drang in das Schiffsinnere ein und die Einheit musste in Kure instandgesetzt werden (von Januar bis April 1944), während dessen sie auch noch mit Flak-Artillerie und zwei neuen Radaren (2 kW-Seeziel- und 10 kW-Flak-Radar) aufgerüstet wurde. Am 1. Mai 1944 hat sich das Panzerschiff auf dem Ankerplatz Lingga (etwa 100 sm südöstlich von Singapur) der Vereinigten Flotte wieder angeschlossen und bereitete sich zusammen mit der IJN MUSASHI auf das Treffen mit der US-Flotte im Rahmen der Verteidigung der Marianen vor. Am 10. Juni begannen die Japaner mit dem Beschuß von Alliierten-Landungskräften auf der Westküste von Neuguinea, zur Folge der Nachricht über die US-Landung auf den Marianen wurde die Operation aber abgebrochen. Japanische Flugzeuge griffen die Landungs-Geleitschiffe an (Seeschlacht auf der Philippinensee), die beiden Superschachtschiffe sind aber nicht eingesetzt worden und kehrten zurück nach Japan. Dort wurde ihre Flak-Bewaffnung noch einmal aufgestockt und Mitte Juli 1944 setzten sie wieder ihre Anker auf dem Ankerplatz Lingga. Von 18. bis 29. Oktober ergänzten die beiden Einheiten ihre Kraftstoffvorräte in der Brunei-Bucht auf Borneo und trafen sich bei Leyte mit den übrigen Schiffen des sog. Zentralverbandes zusammen. Außer der IJN YAMATO und IJN MUSASHI gehörten dazu die Panzerschiffe IJN NAGATO, IJN KONGO und IJN HARUNA, 12 Kreuzer und 15 Zerstörer. Der Verband stellte den Teil der japanischen Kräfte dar, die die US-Schiffe und –Landungseinheiten bei Leyte angreifen sollten. Die amerikanischen U-Boote entdeckten die Japaner in der Nacht 23./24. Oktober, bereits 2Std. nachdem sie ausgelaufen waren und griffen sie in der Palawan-Enge an. Zerrissen durch Torpedos versanken die Kreuzer IJN MAYA und IJN ATAGO – das Flaggschiff des Verband-Oberbefehlshabers, Admiral Kurita, der dann auf die IJN YAMATO ausweichen musste... und die schwer beschädigte IJN TAKAO schaffte es gerade noch zu ihrem Stützpunkt zurück. Im Laufe des Vormittages des 24. Oktobers griffen dann die US-Flugzeuge den japanischen Verband an, der sich ohne eigenen Flugzeugschutz bewegte. Erst mit 20 Torpedos (einige Quellen geben die Anzahl 19 an) und 17 Bomben getroffen, versank die IJN MUSASHI, die IJN YAMATO wurde mit nur 3 Fliegerbomben getroffen. Am 25. Oktober eröffnete die IJN YAMATO zum ersten mal aus einer Entfernung von 32 000m aus ihren 460 mm-Geschützen Feuer, einige Geschosse schlugen jedoch die unbepanzerten Rümpfe der Geleitträger und Zerstörer durch, ohne zu explodieren. Nach Verringerung der Entfernung beteiligten sich an der Schlacht auch die anderen japanischen Einheiten und erzielten einige Treffer, die Amerikaner warfen ihre Flugzeuge in den Kampf, die US-Zerstörer begannen Torpedoangriffe, dabei die USS JOHNSTON den Kreuzer IJN KUMANO traf und aus einer Entfernung von nur 4 000 m feuerte die USS HEERMANN ihre Torpedos in Richtung der IJN YAMATO. In dem Augengblick, als die Geschosse auf der Wasserfläche auftauchten und ihren Kurs direkt auf das Panzerschiff aufnahmen, wurden sie von seinem Deck bemerkt, der Koloss begann sofort ein Wendemanöver und entkam den Torpedos haarscharf. Als das Schiff nach etwa 10 min. zurück auf seinen Steuerkurs kehrte, befand es sich bereits außerhalb des Schlachtfeldes. Die Japaner, die sich einen Schritt vor der Zerschlagung des US-Verbandes befanden, brachen jedoch die Verfolgung ab. Die IJN YAMATO legte anschließend in der Brunei-Bucht an und schützte sich dann vor der Gefahr der Luftangriffe, indem sie am 16. November nach Japan zurückkehrte. Dort wurde zum letzten mal seine Flak-Bewaffnung aufgestockt. Während des Aufenthaltes in Kure wurde sie durch Bomben der Trägerflugzeuge der 58. Task Force beschädigt. Am 6. April 1945 brach die IJN YAMATO im Verband der II Angriffsgruppe (mit einem Kreuzer und acht Zerstörern) aus der Tokuyama-Bucht zu ihrer letzten Mission auf - das Panzerschiff hatte keinen Treibstoff für den Rückweg getankt... Das Ziel war, eine möglichst große Anzahl an Einheiten aus der US-Landungsflotte bei Okinawa zu zerstören, bevor es selbst zerstört wird. Der japanische Verband wurde nach knapp über 2 Std. nach dem Auslaufen durch die US-Flugzeuge bemerkt und ab dem frühen Morgen des 7. April befand er sich ständig unter Beobachtung durch amerikanische Flugboote. Gegen Mittag begann der ungleiche Kampf: In drei Angriffswellen nahmen insgesamt 386 US-Flugzeuge an der Bombardierung teil! Die Japaner stellten vor die angreifenden Flugzeuge eine Feuerwand, die ihnen jedoch nicht wirklich half. Gegen 12:30 Uhr versank die IJN HAMAKAZE. Um 12:41 trafen die zwei ersten Bomben das Heck der IJN YAMATO, 4 min. später explodierte an dem Bug ein Torpedo. Nacheinander wurden der Kreuzer IJN YAHAGI vorerst durch eine Torpedoexplosion gestoppt und dann mit einigen Bomben- und weiteren Torpedotreffern und fast zeitgleich die Zerstörer IJN ISOKAZE, IJN ASASHIMO und IJN KASUMI versenkt. Um 13:22 wurde die IJN YAMATO durch drei Fliegerbomben, ein Viertelstunde später durch 3 Torpedos und zwischen 13:41 und 14:17 durch weitere 6 Torpedos getroffen und neigte sich dem backbord. Als die Schlagseite etwa 90° erreichte und die Schiffskonstruktion sich zum größten Teil unter Wasser befand, begannen sich die Geschütze der Hauptartillerie in den Munitionskammern zu lösen, abzurutschen, sich zu überschlagen und an den Stahlwänden zu explodieren. Von der ganzen Besatzung von 2 780 Offizieren und Matrosen wurden lediglich 269 Mann gerettet. Das Ende des Superpanzerschiffes war spektakulär, wie auch die Konstruktion selbst: Der Explosionspilz der Munition stieg auf eine Höhe von 6 000 m und die Explosion war aus einer Entfernung von 200 km sichtbar. Um 14:23 Uhr glitt die IJN YAMATO unter die Wasserfläche...

Stapellauf: 08. August 1940 Verdrängung / Kampfverdrängung: 65 000 / 72 000 t; max. Geschwindigkeit: 27,5 kn.

Stolze 1 975 Elemente auf 22 Bögen B4 (25x34cm) in Verbindung mit guter Graphik und Druckqualität und der Größe des Schiffes ergeben eine Superkonstruktion auch unter den 1:250-Modellen. 4 Bordflugzeuge (2x Aichi E13A1 Jake und 2x Mitsubishi F1N2 Pete) sind mit dabei. Das Modell kann als Wasserlinien- oder als Vollrumpfmoodell gebaut werden!

 * Standarisierte Lesercut- und Ätz-Relinge, so wie Niedergänge und Leitern (ebenfalls als Ätz- oder Lasercut-Sätze) können Sie für das Modell aus unseren Zurüstteil-Angeboten zusätzlich mitbestellen!                                                                                                                                                                            

 

** Ein Ankerkettensatz kann zusätzlich mitbestellt werden!                                                                                                                                                                        

 

 

*** Verstärkungskarton für das Unterkleben der tragenden Skelett-Elementen (Spanten, Decks und Aufbaudecks, Längsträger, etc.) kann auch zusätzlich mitbestellt werden!

Modelllänge: 105 cm!

Nicht die modernste, aber gut annehmbare Graphik und Farbgebung.

Die Bauanleitung besteht aus General-, Bau- und Detailzeichnungen. Eine Kurzgeschichte des Schiffs wurdein deutscher Sprache verfasst.


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