tschechoslowakisches Bombenflugzeug AERO MB-200 (Lizenz Marcel Bloch MB-200) aus dem Jahr 1938 1:33

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Noch ein Großgewicht des MPModel-Verlages: Tschechoslowakischer Bombenflugzeug AERO MB-200 (Lizenz französischer Marcel Bloch MB-200) in der Darstellung des Flugzeuges mit der Seitennummer M4 einer unbestimmten Einheit aus dem Jahr 1938) als Präzisions-Kartonmodellbausatz des MPModel-Verlages (Band Nr. 56 – 6/2020) im Maßstab 1:33.

Modellkonstruktion: Marek Pacynski.


Die Bloch MB.200 war ein mittelschweres viersitziges Bombenflugzeug aus französischer Produktion.

Der Prototyp der MB.200 flog erstmals am 17. Juni 1933 unter der Bezeichnung MB.200.01. Für die französischen Luftstreitkräfte wurden daraufhin insgesamt 208 Maschinen der Variante MB.200B4 (Bomber, 4er-Besatzung) produziert. Bis 1935 wurden damit zwölf Groupes de bombardement der Armée de l’air ausgerüstet.

In der Tschechoslowakei wurde die MB.200 ab 1937 von Aero und Avia in Lizenz unter den Typbezeichnungen Aero MB-200 und Avia MB.200 für die dortigen Luftstreitkräfte gebaut. Dabei wurde ursprünglich ein Produktionsvolumen von 74 Exemplaren vereinbart. Als das Deutsche Reich die Tschechoslowakei im Jahr 1939 annektierte, übernahm die Luftwaffe insgesamt 67 MB-200. Vier weitere Maschinen befanden sich noch in Bau, von denen die drei letzten im April 1939 übernommen wurden(W.Nr. 72, 73 und 74). Ab 1940 erfolgte die Verschrottung der Maschinen im Letov-Werk 2 in Olomouc, gleichwohl der letzte Flug einer MB-200 (W.Nr.65) erst für den 6. März 1941 verzeichnet ist.

Die Weiterentwicklung der Bloch MB.200 führte hin zum Typ Bloch MB.210. Auch der spätere Aufklärungsbomber Bloch MB.131 wies Ähnlichkeiten in der Konstruktion auf.

Die MB.200 war bereits bei Beginn des Zweiten Weltkrieges technisch veraltet und wurde noch vor der deutschen Offensive im Mai 1940 aus dem aktiven Fronteinsatz zurückgezogen.

Die nach dem Waffenstillstand von den Deutschen erbeuteten Exemplare wurden als Schul- und Verbindungsflugzeug eingesetzt und auch an verbündete Staaten der Achse (Rumänien, Bulgarien, Kroatien, Slowakei) weitergegeben, die sie zu ähnlichen Zwecken oder in Kampfeinsätzen gegen die Rote Armee verwendeten.

Einige Exemplare verblieben in den Reihen der Luftstreitkräfte von Vichy-Frankreich. Diese setzten die MB.200 sogar noch im Juni 1941 zu aktiven Kampfeinsätzen gegen eine Flotte der Royal Navy vor der Küste Libanons während des britischen Angriffs auf die französisch besetzte Levante ein. Diese Aktionen endeten allerdings mit großen Verlusten für die Franzosen.

Technische Daten:
Länge: 16,00 m
Höhe: 3,90 m
Spannweite: 22,45 m
Flügelfläche: 62,50 m²
Antrieb: zwei Sternmotoren Gnôme-Rhône 14K Mistral Major mit je 649 kW (870 PS)
Höchstgeschwindigkeit: 245 km/h in 4.300 m Höhe
Steigrate: 260 m/min
Dienstgipfelhöhe: 8.000 m
Reichweite: 1.000 km
Leermasse: 4 300 kg
Startmasse: 7 480 kg
Besatzung: 4
Bewaffnung: 3 × 7,5-mm-MG MAC 1934 in drehbaren Türmen und bis zu 1.200 kg Bomben im internen Waffenschacht (danke Wikipedia!)

Modellläge: 48,5 cm und –spannweite: 68 cm!

* Ein LC-Spanten-/Radsatz kann zusätzlich bestellt werden!

Trotz der beachtlichen Größe verfügt das Modell über einige detaillierte Bereiche: Inneneinrichtung von Rumpf zwischen dem Schießstand in der Flugzeugnase über Pilotencockpit und Zwischenräume bis hin zu beiden Schießstände im Mittelrumpf (alle 3 Schießstände können als drehbar gebaut werden), Sammelauspuffröhre, präzise dargestellte Sternmotoren mit einzelnen Zylindern & Co., drehbare Propeller, Einstiegstüren, die optional als geöffnet dargestellt werden können, Fahrwerk, alle Steuerflächen der Tragflächen und des Leitwerkes als separate und bewegbare Elemente, Antennen, Außenlasten in Form von 10 kleinen Fliegerbomben (je 5 unter einer Tragfläche), 2 großen Bomben unter Flugzeugmittellinie und 4 mittlere Bomben ebenfalls unter dem Rumpf (seitlich der großen Bomben). Für die Modellbauer mit viel Ausdauer wurden längliche dünne Streifen vorbereitet, die auf Rumpf, Tragflächen und das Leitwerk angeklebt werden und die Außenhaut ganz schön plastisch wirken lassen können, Es ist nur eine Option, sonst sind diese Verstärkungsstreifen der Außenhaut graphisch dargestellt…


Feine Graphik und originalgetreue, effektvolle Farbgebung (dunkelgrüne Tarnbemalung tschechoslowakischer Luftwaffe der Zwischenkriegszeit, tschechoslowakische Hoheitszeichen und Staatswappen), Offsetdruck.

Zahlreiche General- und Montagezeichnungen ergänzen polnische Bauanleitung.

 
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