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US-amerikanischer Sturzkampfbomber Vultee A-35A-VN Vengeance der USAAF 133 gealterte Farbgebung

Eine echte Neuheit auf dem Firmament  der Flugzeug-Kartonmodelle: US-amerikanischer Sturzkampfbomber Vultee A-35A-VN Vengeance in der Darstellung der Maschine 131166 – 41-31166 mit der Seitennummer 66 der USSAF als Extrempräzisions-Kartonmodellbausatz des MPModel-Verlages Nr. 76 (2/2022, herausgebracht in August 2021).

Modelentwurf: Marek Pacynski, Graphik: Marcin Dworzecki!

Die Vultee A-31 Vengeance ist ein US-amerikanischer Sturzkampfbomber aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Von 1942 bis 1944 wurden insgesamt 1931 Maschinen des Haupttyps A-31 sowie der Variante A-35 gebaut. Das Flugzeug wurde auch an Australien, Brasilien und Großbritannien geliefert. Auch die Forces françaises libres erhielten 1943 etwa 50 ehemalige australische Maschinen.

Die Vultee A-31 Vengeance war ein Sturzkampfbomber, der 1941 als Vultee Model 72 (V-72) gebaut wurde. Zusätzlich wurden Maschinen bei der Northrop Corporation gefertigt. Die V-72 wurde privat finanziert und war für den Export vorgesehen.
Sie war ein einmotoriger Tiefdecker mit geschlossenem Cockpit für zwei Besatzungsmitglieder und besaß einen luftgekühlten Doppelsternmotor Wright Cyclone GR-2600-A5B-5 mit 1622 PS. Als Bewaffnung hatten die Vengeance Mk. I bis III vier vorwärtsfeuernde 7,62-mm-MGs in den Tragflächen und zwei bewegliche 7,62-mm-MGs im hinteren Cockpit, bei der Mk.IV (A-35B) waren dies 12,7-mm-MG (vier in den Flügeln und ein bewegliches). Im internen Bombenschacht konnten zwei Bomben von 227 kg mitgeführt werden und zusätzlich zwei Bomben von 113 kg an Flügelstationen. Die Mk.IV (A-35B) konnten durch den stärkeren Motor eine größere Bombenlast an den Flügelstationen mitführen, dort waren nun zwei Bomben von 227 kg möglich.
Anfang 1940 gab Frankreich bei Vultee einen neu zu entwickelnden Sturzkampfbomber in Auftrag, von dem bereits im Oktober 1940 die ersten von 300 Exemplaren abgeliefert werden sollten. Die Kapitulation des Landes im Juni 1940 machten diese Pläne zunichte; zur gleichen Zeit interessierte sich jedoch auch Großbritannien für ein derartiges Flugzeug. Da kein anderes geeignetes Baumuster gefunden werden konnte, bestellte die British Purchasing Commission am 3. Juli 1940 bei Vultee 200 Exemplare der V-72 Vengeance. Am 2. Dezember 1940 kamen weitere 100 Maschinen dazu. Der erste Prototyp (RAF-Seriennr. AF745, Werknr. 4101) hatte am 30. März 1941 vom Werksflugplatz Downey bei Los Angeles seinen Erstflug. Die vom US Army Air Corps überstellten Maschinen erhielten die Bezeichnung A-31.
Auch das United States Army Air Corps bekam Interesse an Sturzkampfbombern und bestellte oder rückbeorderte Maschinen. Die erweiterte Version der Vengeance wurde mit A-35 bezeichnet und mit einem Wright Cyclone R-2600-19-Motor ausgestattet.
Als die Produktion 1944 gestoppt wurde, waren insgesamt 1931 Maschinen produziert.
Die Vengeance wurde von der Royal Air Force (RAF), dem Fleet Air Arm (FAA) und der Indian Air Force (IAF/RIAF) verwendet. Sie wurde am meisten in Burma von der RAF verwendet. 1944 wurden die Maschinen durch leistungsfähigere Jagd- oder mittelschwere Bomber ersetzt. Sie dienten danach als Trainer und Zielflugzeug. Für diese Rolle wurde sie komplett entwaffnet. Die FAA erhielt die Vengeance erst 1944/45 und brachte sie nicht mehr an die vorderste Front.
Australien bestellte nach Kriegsausbruch als Sofortmaßnahme 400 Vengeances. Die ersten Maschinen wurden im Mai 1942 geliefert. Bis April 1943 erreichten keine größeren Anzahlen das Land. Es gab deshalb kaum Einsätze der Maschinen.

Im März 1944 wurden die Maschinen ausgemustert und durch B-24 Liberator ersetzt. Eine Bestellung von 58 Vengeances wurde storniert. Nur eine kleine Zahl blieb bis 1946 bei der RAAF im Dienst. (danke Wikipedia!)

Das Modell kann, wie es üblich für dem MPModel-Verlag ist in mehreren Schwierigkeitsstufen gebaut werden, in der anspruchsvollsten können folgende Elemente/Baugruppen dargestellt werden: Cockpit- und Schießstand-Inneneinrichtung mit geschlossenem oder geöffnetem Cockpit, alle Leitflächen der Flügel und des Leitwerkes als separate und bewegbare Elemente, drehbarer Propeller (Doppelstern), Fahrwerk in mehreren Positionen darstellbar…

Modellspannweite: 44 cm!

* Zusätzlich kann ein Spantensatz bestellt werden!

** Auch zusätzlich kann eine durchsichtige Kanzel bestellt werden!

*** Ein Resine-Radsatz kann (auch zusätzlich) bestellt werden!

Modernste Graphik „made in Marcin Dworzecki“ in gealterter Farbgebung (dunkelgrau-dunkelgrüne Tarnbemalung und Kennzeichnung der USAAF und mit Abnutzungsspuren und Umwelteinflüssen der Außenhaut), Offsetdruck.

General- und Bauzeichnungen ergänzen polnische Bauanleitung.
 

 
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