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weltgrößter Abfangjäger Tupolew Tu-128M Fiddler 1:33 übersetzt! REPRINT

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Eine Produktion des HobbyModel-Verlages (Katalog-Nr.82 -3-2004, REPRINT) und ein seltener Genosse in dem Maßstab: der schwerste (43-tonen!) Abfangjäger der Welt, die sowjetische TUPLEV Tu-128M "Fiddler" (Darstellung der 071-Maschine der Awiazia Wojenno-Morskowo Flota = Ex-Sowjetische Marinefliegerflotte, Ende 70er) als Kartonmodellbausatz in spektakulärem Maßstab 1:33, der sich sogar in Modellform als Schwergewicht erweist.

Modellkonstruktion: Michal Grabowski.

Der Prototyp Tupolev Tu-102 wurde als eine experimentale Ausganskonstruktion für Aufklärungs- und Mehrzweckflugzeuge entworfen, auf dem Wege einer Weiterentwicklung entstand daraus jedoch ein Abfangjäger Tu-128, der nur in einer sehr begrentzten Anzahl als Tu-28 (Fiddler-A) an die Einheiten übergeben wurde. Die endgültige Version Fiddler-B ging im Jahre 1966 in die Serienproduktion und 1968 wurde sie in Dienst gestellt. Die Tu-128 schrieb Luftfahrtgeschichte als eines der schwersten Jagdflugzeuge der Welt, dessen einziges Äquivalent im Westen die kanadische CF-105 Arrow war.

Gebaut wurde die Fiddler als zweimotoriger (2x Düsentriebwerke Ljulka A1F-3 mit einem Schub von 109 kN = ~11000 kg jeweils) Mitteldecker und wurde mit einer Hochleistungs-Suchradaranlage "Big Nose" und mit einem Beleuchtungsradar mit einem konstanten Steuerungsbündel für die Langstreckenraketen AA-5 Asz ausgestattet. Interessant war die Steuerung des Flugzeuges: Anstatt eines Steuerknüppels hatte die Fiddler ein Handrad und die Bremsen wurden nicht über die üblichen Handhebel auf dem Quadranten, sondern mit den Füßen betätigt. Die Konstruktion gehörte -laut Pilotenberichten- nicht zu den einfachen bei der Luftfahrzeugführung. Die riesigen Ausmasse des Fliegers bewirkten beachtliche Trägheit und besonders bei Landemanövern sank (oft dramatisch) die Wirksamkeit der Quersteuerung bei niedrigen Geschwindigkeiten. Als positive Eigenschaften wurden dagegen die gute Beschleunigung direkt nach dem Start und damit verbundene Geschwindigkeit der Aufstiegsflüge auf die operative Dienstgipfelhöhe erwähnt. Die Schallgeschwindigkeit (um 1200 km/h) überschreitete die Tu-128M auf einer Höhe von 10 - 11 km ohne Einsatz des Nachbrenners... Auf Grund der Spezifik ihrer Bewaffnungssysteme (typisch: 4x lenkbare Flugkörper AA-5 Asz) wurde die Trägheit der Flugzeugkonstruktion, vorrangig mit dem großen Kurvenradius, nicht als störend bei Abfangsmanövern von Flugzielen, sogar von schnellen Flugzielen, empfunden. Auffällig ist es, daß besonders die Piloten, die früher mit der Suchoj Su-9 Fishpot (bei Modellservice sofort lieferbar!) geflogen sind, schnell auf die Tu-128M umgeschult werden konnten und deren Flugberichte positiv waren. Die Eigenschaften der Triebwerke, sowie die Start- und Landegeschwindigkeiten der beiden Flugzeugkonstruktionen waren nämlich ähnlich.

Bis Ende der 60er entstanden lediglich 6 Jägerregimente (jeweils aus 3 Geschwadern) der Tupolevs Tu-128. Als erste bekam die damals modernen Flugzeuge das 518. Jägerregiment der Marinefliegerflotte auf dem Stützpunkt Talagi am Weißen Meer. Drei Regimente wurden im Hohen Norden für die Verteidigung der nördlichen Flotte, Stützpunkte und zum Schutz der europäischen Grenzen von der arktischen Seite, zwei Regimente in Nordsibirien und eins in Semipalatinsk stationiert. Sofort zum Zeitpunkt der Indienststellung der Flugzeuge wurden sie an das operativ aktive Grenzschutzsystem angeschlossen. Am meisten wurden die Regimente im Hohen Norden belastet, die sich mit einigen Einheiten praktisch (im Wechsel) ununterbrochen in der Luft befanden und NATO-Aufklärungs- und Patroullienflugzeuge abgefangen haben. Viel Wert legte man bei der sowjetischen Luftwaffe auf die Schulung der Besatzungen und des Bodenpersonals für die Einsätze von kaum vorbereiteten Flugplätzen und bei schweren Wetterverhältnissen... Bereits Ende der 70er begann sich die kurze Ära der monströsen Jagdflugzeuge ihrem Ende zu neigen, sie wurden von den MiG-31 und Su-27 nach und nach ersetzt und die ältesten Tu-128M wurden an die Abstellstützpunkte der sowjetischen Luftwaffe geleitet, wo sie seit Anfang der 90er demontiert und vernichtet wurden. Die letzten 52 Exemplare der Tu-128M wurden im Jahre 1994 verschrottet.

Spannweite: 15,53m; Länge: 30,06m; Startmasse: 43.260 kg; max. Geschwindigkeit ohne Nachbrenner: 1665 km/h; mit Nachbrenner: 2188 km/h; Einsatzzeit: um 2,5 Std.; max. Reichweite: 2460 km.

883 Elemente (auf 11 Bögen 30x42cm) stehen auch für ein Riesenflugzeug für eine angemessene Detaillierung: aufwändig dargestellte Cockpiteinrichtung, detailliertes Fahrgestell, das in ein- oder ausgefahrener Position dargestellt werden kann, 4 (in zwei Sorten) Luft-Luft Flugkörper als Außenlasten...

Modelspannweite: 53cm und Länge: 91cm!, die bei Betrachtung eines gut gebauten Modells recht verblüffend wirken. Eine ungewöhnliche Bereicherung jeder 1:33 Flugzeugmodellsammlung!

Annehmbare Graphik und Farbgebung in berühmtem mattglänzenden Silberdruck des HobbyModel-Verlages, die die Oberflächenstruktur des Flugzeuges recht gut nachbildet (in der REPRINT-Ausgabe nun als grau), betont zusätzlich die einmalige Optik des Monsters. Digitaldruck

General-, und Bauzeichnungen ergänzen polnische Bauananleitung, die bei Bestellung in übersetzter Form dem Bausatz beiliegt

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