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amphibischer Spähpanzer 2 (SpPz 2) Luchs der Bundeswehr 1:25 extrem²

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Der Spähpanzer 2 (SpPz 2) Luchs - ein achträdriger, amphibischer Spähpanzer aus deutscher Produktion in der Darstellung des Fahrzeugs der Deutchen Bundeswehr mit den Kennzeichen Y-918 161 ist der Gegenstand des Extrempräzisions² (im Außenbereich)-Kartonmodellbausatzes des WMC-Models-Verlages Nr.26 (1/2015) im Maßstab 1:25.

Modellkonstruktion: Sergej Trifonov / Russland.

Der Spähpanzer Luchs der Bundeswehr ist ein Radpanzer und basiert auf dem Konzept der Panzerspähwagen Sd.Kfz. 234 und dessen Vorgänger, dem Panzerspähwagen Sd.Kfz. 231, von dem er die 8-Rad-Lenkung und als zusätzliches Besatzungsmitglied den Rückwärtsfahrer beibehalten hat. Zusätzlich ist der Luchs schwimmfähig (er wird bei Wasserfahrt durch zwei im Heck befindliche Ruderpropeller angetrieben), kaum hörbar und mit beschussfesten Reifen ausgestattet. Auch das Besatzungsmodell ist identisch: Fahrer, Kommandant, Richtschütze und Rückwärtsfahrer (Funker). Mit dem in der deutschen Wehrmacht eingeführten Panzerkampfwagen II Ausf. L (Sd.Kfz. 123) „Luchs“ hat der heutige „Luchs“-Panzer lediglich den Namen gemein.

Entwickelt wurde das Fahrzeug 1968–1974 bei Porsche (als Auftragsarbeit für Daimler Benz), endgefertigt ab 1975 von Thyssen-Henschel in Kassel. Die Serienfertigung begann im Mai 1975, die Einführung in die Truppe ab September 1975.[1] Bis 1977 wurden insgesamt 408 Exemplare ausgeliefert. Der Luchs ersetzte den französischen Hotchkiss SPz kurz 11-2, der damals bereits auf eine 20-jährige Einsatzzeit in der Bundeswehr zurückblicken konnte. Zugleich wurde der Transportpanzer Fuchs entwickelt, mit dem er viele Komponenten teilt.

Die Wanne des Luchs besteht aus geschweißtem Stahl. Das Antriebsaggregat, bestehend aus Motor, Automatikgetriebe und diversen Luft- und Ölfiltern, liegt „klassisch“ im hinteren Teil des Fahrzeugs und kann in einem Block ausgetauscht werden. Dies macht den Luchs zu einem wartungsfreundlichen Waffensystem. Angetrieben von einem Vielstoffmotor können unterschiedliche Kraftstoffe – einschließlich Diesel und Benzin - genutzt werden. Mit Diesel betrieben entwickelt der Zehn-Zylinder-Motor rund 285 kW bei 2500/min. Es werden alle acht Räder angetrieben, die Steuerung wirkt entweder auf die vier vorderen Räder, die vier hinteren Räder oder auf alle acht Räder. Die acht großvolumigen Niederdruckreifen weisen Notlaufeigenschaften auf; für Geschwindigkeiten bis zu 30 km/h können alle vier Achsen gelenkt werden. Das macht den Luchs zu einem wendigen und höchstbeweglichen Fahrzeug. Das Erreichen der Höchstgeschwindigkeit ist dank des Rückwärtsfahrers auch bei Rückwärtsfahrt möglich.

Durch aufwändige Geräuschdämmung wurde erreicht, dass der Luchs auch auf kurze Entfernungen praktisch nicht zu hören ist. Für den Betrieb wurden daher Sicherheitsvorkehrungen getroffen: Wenn sich SpPz Luchs im Manöver befinden, darf nur in vorher bestimmten Bereichen auf dem Boden geschlafen werden; andernfalls besteht die Gefahr, dass schlafende Soldaten überrollt werden.

In Verbindung mit einer Bedarfsinstandsetzung wurden die Fahrzeuge im Zeitraum 1980–1983 mit einem Doppelgurt-Zuführer (DGZ) für wahlweise Sprengbrand- und Hartkern-Munition nachgerüstet (LUCHS A1). Ab 1985 erhielten die Fahrzeuge ein Wärmebildgerät (Version SpPz 2), der IR/Weißlicht-Zielscheinwerfer entfiel. Die damit verbundene Gewichtszunahme und Schwerpunkterhöhung führten zum Verlust der Schwimmfreigabe. Das Fahrzeug verfügt über eine integrierte ABC-Schutzbelüftungsanlage.

Der Luchs ist nicht für Kampfeinsätze gedacht – vielmehr soll er unbemerkt feindliche Stellungen und Bewegungen ausspähen. Der SpPz 2 „Luchs“ A2 wurde im Rahmen der IFOR in Kroatien und Bosnien und der KFOR im Kosovo als Konvoibegleitschutz eingesetzt. Er diente auch bei der SFOR in Bosnien und Herzegowina im Rahmen der Friedenssicherung. Ein Teil der dort eingesetzten Fahrzeuge, wie auch ein Teil der in Mazedonien und im Kosovo stationierten, war kampfwertgesteigert worden.
Der Luchs wurde zuletzt noch in den Brigaden der Stabilisierungskräfte des Heeres eingesetzt. Dort diente er – neben dem Spähwagen Fennek – bei den aus den Panzeraufklärern hervorgegangenen Bataillonen der 2008 neu aufgestellten Heeresaufklärungstruppe. Darüber hinaus wurde er im Rahmen der EUFOR (ehemals IFOR danach SFOR) in Kroatien und Bosnien und der KFOR im Kosovo als Konvoibegleitschutz eingesetzt. Die letzten 68 Stück dieser Spähpanzer wurden 2009 außer Dienst gestellt.

Bewaffnung und Ausrüstung:
• Bordmaschinenkanone Rh 202 Kal. 20 mm von Rheinmetall, Feuergeschwindigkeit: 800–1000 Schuss/min, Kampfentfernung bis 2000 m, Hauptkampfentfernung 800 m, Doppelgurtzuführung (ab Version A1)
• MG3 Kal. 7,62 mm auf Drehringlafette
• Integrierte ABC-Schutz und -Belüftungsanlage
• Seit Mitte der 1980er Jahre Kampfwertsteigerung mit Einbau eines Wärmebildziel- und Beobachtungsgerätes (Version A2), (seitdem durch erhöhtes Gewicht Verlust der selbstständigen Schwimmfähigkeit)
• Kampfwertsteigerung einiger Modelle durch Einbau einer GPS-Navigationsanlage, eines Kreiselkompasses und einer zusätzlichen Datenfunkantenne
• Sprechfunkgeräte SEM 25/35, HF-Kurzwellengerät XK 405, Sprechfunkgeräte SEM 80/90 (ab 1986)
(danke Wikipedia!)

In dem Modell wurde nur die Außendetaillierung berücksichtigt, sie ist aber bis zum Äußersten ausgebaut: Fahrgestell und Fahrzeugaufhängung reichen bis zur letzten Schraube hin, ebenfalls wie die Darstellung des Turmes mit Geschütz und MG. Auch die Außenausrüstung mit Schiffsschraube, Werkzeugen, Beleuchtung, etc. sucht seinesgleichen…

* Ein LC-Spantensatz kann zusätzlich bestellt werden!

Modelllänge: 30,9 cm!

Originaltreue Graphik (Tarnbemalung der Bundeswehr) und feine Druckqualität.

Eine hohe Anzahl an General-, Bauzeichnungen und Detailskizzen ergänzt litauische und russische Bauanleitung.
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