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Küstenpanzerschiff Admiral Sienjawin (Sieniawin) (1894) und Zerstörer Brawyj (1902) 1:400

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Die fünfte Folge des neuen (seit 2021) Bandes des Modelik-Verlages (Nr.:  1/2022) - Seeschlacht bei Tsushima 1905. Insgesamt sind bis jetzt vier Bogen erschienen, zwei mit jeweils zwei Schiffsmodellen und zwei mit jeweils einem Schiffsmodell. Das fünfte Band Modelik (Nr. 1/2022) beinhaltet zwei Modelle: Küstenpanzerschiff Admiral Sienjawin aus dem Jahr 1894 und der Zerstörer Brawyj aus dem Jahr 1902 als Kartonmodellbausatz im Maßstab 1:400.

Modellentwurf: Michal Glock.

Die Admiral-Uschakow-Klasse waren drei Küstenpanzerschiffe der Kaiserlich Russischen Marine, die Ende des 19. Jahrhunderts zur Abwehr der gepanzerten Schiffe der schwedischen Marine entwickelt wurden. Die drei Schiffe waren 1904 beim Beginn des Russisch-Japanischen Krieges in der Ostsee stationiert. Sie wurden mit dem 3. Pazifischen Geschwader der nach Ostasien marschierenden Baltischen Flotte durch das Mittelmeer und den Suezkanal nachgeschickt und nahmen an der Seeschlacht bei Tsushima teil. Die Admiral Uschakow kämpfte am Tag nach der Schlacht allein gegen japanische Schiffe und versenkte sich brennend selbst. Die beiden anderen Schiffe kapitulierten mit der Gruppe des Admirals Nebogatow. Die Admiral Senjawin und die General-Admiral Apraxin kamen für die Kaiserlich Japanische Marine als Mishima und Okinoshima wieder in Dienst. (…)


1898 bildeten Admiral Uschakow und Admiral Senjawin mit dem Torpedokreuzer Abrek und Torpedobooten einen Geschwaderverband, um insbesondere die Artillerieausbildung für die Flotte zu verbessern, der fast 2000 km im russischen Ostseebereich zurücklegte.

Die Admiral Senjawin unter dem Kommando von Kapitän Grigorjew soll die ersten Schüsse in der Seeschlacht bei Tsushima abgegeben haben, als sie um 11:42 Uhr auf etwa 9000 m das japanische 3. (Kreuzer-)Geschwader beschoss. Roschestwenski befahl die Einstellung des auf großer Distanz von Nebogatows Schiffen geführten Gefechts, da es seinen vor der Schlacht ausgegebenen Weisungen widersprach. Während der Schlacht wurden die Einheiten Nebogatows kaum beschossen. Admiral Senjawin wurde überhaupt nicht getroffen, Admiral Uschakow erhielt allerdings einen schweren Treffer im Bug und ihre Antennen wurden außer Gefecht gesetzt. Nebogatow versuchte mit seinen Schiffen und der allein vom 2. Geschwader verblieben Orjol nach Wladiwostok durchzubrechen. In der Nacht untersagte er den Gebrauch von Suchscheinwerfern und konnte sich so den Angriffen der japanischen Zerstörer entziehen. Am Morgen traf er allerdings mit seinem Flaggschiff Imperator Nikolai I., der schwer beschädigten Orjol, Admiral Senjawin und General-Admiral Apraxin (Kapitän Lischin) auf die japanische Hauptflotte. Nebogatow kapitulierte um 10:50 Uhr nach nur wenigen Salven, da er einen weiteren Kampf mit seinen Einheiten für sinnlos hielt. (…)

Die Admiral Senjavin wurde von den Japanern in Mishima nach der kleinen Insel Mishima vor Hagi in der Präfektur Yamaguchi, nahe dem Ort der Schlacht von Tsushima benannt. Die General-Admiral Apraxin erhielt den Namen Okinoshima, ebenfalls nach einer Insel vor Munakata in der Präfektur Fukuoka, mit einem berühmten Shintō Heiligtum und auch geographisch nahe dem Platz der Schlacht von Tsushima. Beide Schiffe wurden als Küstenverteidigungsschiffe 2. Klasse am 6. Juni 1905 in den Dienst der Kaiserlich Japanischen Marine genommen.
Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 wurden beide Schiffe Teil der japanischen 2. Flotte und nahmen an der Belagerung von Tsingtau teil, wo nur wenige deutsche Schiffe vom Kreuzergeschwader Admiral von Spees zurückgelassen worden waren. Bei Kriegsende unterstützte die Mishima die japanische Intervention in Sibirien gegen die Rote Armee, in der Japan zeitweise große Teile Sibiriens und insbesondere die russische Pazifikküste unter seine Kontrolle brachte. Die Mishima diente als Eisbrecher und hielt die Seewege von Japan nach Wladiwostok zur Versorgung der japanischen Truppen offen.

Am 1. April 1921 wurden Mishima und Okinoshima zu U-Boot-Begleitschiffen umklassifiziert. Die Okinoshima wurde aber schon am 1. April 1922 außer Dienst gestellt und 1924 an eine Privatfirma zum Abbruch verkauft. Diese baute das Küstenpanzerschiff in ein Museumsschiff um. Es kam nach Tsuyazaki, Fukuoka (heute Fukutsu), um an den japanischen Sieg bei Tsushima zu erinnern. 1939 wurde das Museumsschiff bei Stürmen schwer beschädigt und danach abgebrochen. Die Mishima wurde erst am 10. Oktober 1935 außer Dienst gestellt. Als Artillerieziel wurde sie im September 1936 vor Kushima versenkt.

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Die Brawyj war ein Zerstörer der Buinyj-Klasse, der an der Schlacht von Tsushima teilnahm und danach nach Wladiwostok durchbrach.

1901 wurde der Zerstörer "Brawyj" in die Schiffslisten der Baltischen Flotte aufgenommen und auf der Werft des Newski-Schiffbau- und Maschinenbauwerks in St. Petersburg unter dem Namen "Burbot" auf Kiel gelegt. Sie lief am 29. September 1901 vom Stapel. Am 9. März 1902 wurde sie in Brawyj umbenannt. Sie wurde am 29. Juli 1902 in Dienst gestellt. Nach seinem Dienstantritt ging sie mit einer Einheit von A.A. Virenius in den Fernen Osten, kehrte aber mit dem Ausbruch des Russisch-Japanischen Krieges nach Russland zurück.

Am 29. August 1904 verließ er unter dem Kommandovon LeutnantP. P. Durnovo als Teildes Zweiten Pazifikgeschwaders erneutKronstadtund ging in den russischen Fernen Osten.

Während der Schlacht von Tsushima am 14. Mai 1905 gehörte Brawyj der 1. Division der Zerstörer und hielt sich auf der linken, nicht feuernden Seite der russischen Schlachtschiffe, die Konteradmiral N. I. Nebogatov zur Verfügung stand. Sobald die Oslyabya zu sinken begann, näherte sich der Zerstörer dem sinkenden Schiff mit voller Geschwindigkeit und begann unter Beschuss, die im Wasser treibende Besatzung zu retten. Insgesamt nahm die Brawyj mehr als 150 Menschen an Bord, woraufhin sie von japanischen Kreuzern beschossen wurde und gezwungen war, die Rettung der Besatzung des Schlachtschiffs einzustellen. Gleichzeitig wurde die Brawyj von einer 203-mm-Granate getroffen, die dem Schiff schweren Schaden zufügte und den Vormast abschoss. Neun Matrosen wurden auf dem Zerstörer getötet, darunter fünf von der Besatzung der Oslyabya sechs Matrosen wurden schwer verletzt.

Am Abend blieb der beschädigte Zerstörer, der dem Kreuzer "Vladimir Monomakh" folgte, hinter dem Geschwader zurück und es wurde beschlossen, unter Umgehung der japanischen Schiffe selbstständig nach Wladiwostok durchzubrechen. Um das Schiff weniger auffällig zu machen, schnitt der Zerstörer den Mast ab und bemalte die Rohre mit Kreide. Auf dem Weg fiel die Geschwindigkeit des Zerstörers auf 5 Knoten und die Kohle ging zu Ende: Das gesamte Holz auf dem Zerstörer musste in den Ofen geschickt werden.]

Am Morgen des 17. Mai befand sich die Brawyj ein paar Dutzend Meilen von Wladiwostok entfernt ohne Treibstoff. Die Situation schien aussichtslos, aber dem Zerstörer wurde durch einen Funkentelegrafen geholfen: Nachdem er die Reichweite des Telegrafen mit Hilfe eines Drachens über dem Schiff erhöht hatte, begann die Brawyj, Signale zu geben, die auf der Funkstation von Wladiwostok empfangen wurden. Ein Zerstörer wurde ihm entgegengeschickt, versorgte ihn mit Kohle und führte ihn am Abend des 17. Mai durch Minenfelder zum Goldenen Horn. So wurde die Brawyj eines der drei Schiffe des Geschwaders, das Wladiwostok erreichte. Für die im Kampf gezeigte Initiative und den selbstständigen Durchbruch wurde Leutnant Durnovo mit dem Orden des Heiligen Georg des 4. Grades ausgezeichnet.

Am 6. November 1905 wurde Brawyj der Sibirischen Flottille zugeordnet. Im Jahr 1907 wurde der Zerstörer im Hafen von Wladiwostok mit einer Generalüberholung des Rumpfes und der Maschinen umgerüstet - die Rauchrohrein den Kesseln wurden ersetzt und neue Beplankung der Decks wurden ebenfalls angebracht. Am 12. Dezember 1917 nahm sie Dienst bei der Roten Sibirischen Flottille auf, kurz danach wurde sie dann jedoch von japanischen Truppen erobert.

Nach der Befreiung von Wladiwostok von den Besatzern wurde sie im Rahmen des Wachtdiensts als "Anisimov" in Dienst genommen. Am 21. November 1925 wurde sie aus den Schiffslisten der sowjetischen Marine gestrichen und verschrottet. (danke Wikipedia!)

Bei diesen beiden Schiffen handelt es sich um ein Wasserlinienmodelle.

* Standarisierte Lesercut- und Ätz-Relinge, so wie Leitern können für das Modell aus unserem Zurüstteil-Sortiment zusätzlich bestellt werden!

** Ebenfalls zusätzlich kann ein LC-Detailsatz bestellt werden!


Modelllänge: 21,8 cm!

Originalgetreue Farbgebung, feine Computergraphik.

Polnische Bauanleitung ergänzt Montagezeichnungen und Farbbilder des gebauten Modells.


Die schwarze Farbe auf dem Umschlag lässt sich leicht, sogar mit einem Finger abwischen. Laut dem Verlag handelt es sich um kein Fehler, schwarze Pigmente haften auf leicht glänzendem Karton nicht gut. Auf den Ausschneidebögen kommt dieses „Phänomen“ NICHT vor.


 
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