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amphibisches Löschflugzeug (Wasserbomber) Canadair CL-215 1:33

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Eine einzigartige Flugzeugkonstruktion und ein in jeder Hinsicht exzellenter Präzisions-Kartonmodellbausatz: amphibisches Löschflugzeug (Wasserbomber) CANADAIR CL-215 in der Bemalung des Französischen Katastrophenschutzes SECURITE CIVILE in zwei optionalen Varianten der Inneneinrichtung: Transport- oder spezifische Löschvorrichtung mit Chemikalienbehältern des Orlik-Verlages (Nr.10/2007), natürlich in einem Maßstab 1:33.

Der Modellkonstrukteur, Piotr Dziegielewski begrenzte sich in seinem Entwurf nicht zu der, in seiner Größe eigenartigen und in ihrer Bemalung markanten Form des Flugzeuges, sondern setzte sich sorgfältig mit dem ungewöhnlichen Inneren der Konstruktion, exzellenter Detaillierung aller Steuerflächen auseinander!

In der Regel werden für die Löscharbeiten aus der Luft immer noch oft umgebaute Bomben- (in den 50ern und 60ern waren es z.B. viele BOEING B-17 und B-24, in denen die Waffensysteme durch große Löschwassertanks und Ablasssysteme ersetzt wurden), Transportflugzeuge und Flugboote (viele PBY CATALINA) verwendet. In Kanada war das Ontario Privinzial Air Service (OPAS) einer von den ersten und typischen Nutzern von Flugzeugen in der Forstwirtschaft und flog bereits im Jahre 1924 Patrouilleneinsätze mit Wasserflugzeugen CURTISS-HS-2L, um Nutzholz einzuschätzen und Brände auszumachen. Im Jahre 1944 sind die ersten Wasserbomben-Löschaktionen bekannt, als die OPAS aus einer kleinen FAIRCHILD Mengen von 142 l – Wasser auf einmal abließ. Die ersten Erfahrungen mit Löschen aus der Luft wurden gemacht, wobei vorerst hauptsächlich nur Probleme sichtbar wurden: das Volumen der Tanks war ineffektiv, das Wasser fiel als Nebel herab (wo eigentlich dichte Wassermassen gebraucht wurden), das Füllen der Wassertanks dauerte zu lange und die Trimmung des Flugzeugs war bei langsamen Flügen und bei einer plötzlichen Gewichtsabnahme ernsthaft gefährdet. Peu á peu wurden die Flugzeugkonstruktionen auf die Brandbekämpfung immer besser abgestimmt, es wurden spezielle Löschflüssigkeiten entwickelt (die häufig pink oder rötlich eingefärbt wurden und schneller als Wasser Bäume durchnässen und somit besser wirken konnten), besonders in den USA, Kanada und Japan wurden auch bessere Methoden und neue Taktiken entworfen. Eine NORSEMAN wurde z.B. relativ schnell über Seen und Flüssen geflogen und zog dabei eine sog. „Schöpfkelle“ nach, um Wasser aufzunehmen. In den USA setzte man auf größere Flugzeuge, wie z.B. PBY Catalina, MARTIN Mariners, Marlins oder die riesigen Mars ein. Im Jahre 1959 wurden vier verbliebene Mars von der US Navy gekauft und bei der kanadischen Fa. Fairey Aviation zu Feuerbombern umgebaut. Sie waren mit vier großen Triebwerken Wasp Majors mit je 3000 PS ausgerüstet und konnten entsprechend dem beeindruckende 22710 l – Wasser ablassen.

Eine der wenigen Konstruktionen, die gezielt als Wasserbomber entworfen wurde, ist die CANADAIR CL-215, die bei der kanadischen CANADAIR in Montreal im Oktober 1967 erstbeflogen wurde. Sie wurde unter den Prämissen einer weitestgehenden Robustheit und Zuverlässigkeit, eines einfachen Aufbaus, der Fähigkeit für Allwetterflüge am Tage und in der Nacht und in allen klimatischen Zonen, sowie der Fähigkeit, vom Wasser und vom Lande zu starten entworfen. Die Konstruktion wurde mit zwei luftgekühlten Doppelstern-Kolbenmotoren Pratt & Whitney R-2800 Double Wasp ausgerüstet, die in direkter Linie von Triebwerken stammen, die noch in Jagd- und Bombenflugzeugen aus dem 2.Weltkrieg eingesetzt wurden. Es handelte sich dabei um 18-Zylinder-Motoren mit einem Volumen von 49,5 l und einer Leistung von 1566 kW (2100 PS). Die Kraftstofftanks des Flugzeuges beinhalten 5910 l, was für 2100 km, bzw. etwa 10 Std. Flugdauer ausreichen. In dem Rumpf des Flugzeuges wurden zwei Löschwassertanks mit einem Volumen von je 2673 l eingebaut, die entweder auf einem Flugplatz mit Schläuchen oder bei einem niedrigen Flug über Wasser, durch das sog. „Wasserscheuern“ befüllt werden, indem ein Flugzeug mit seinem Boden die Wasserfläche berührt und mit Hilfe von Saugstutzen eine gewisse Wassermenge dynamisch aufnimmt. In dem Fall verursacht die kinetische Energie des einfließenden Wassers die Füllung der Wassertanks. Bei jedem Überflug über die Brandstelle kann eine CL-215 ein löschendes Gemisch aus Süß- oder Salzwasser mit einem schaumbildenden Zusatzstoff dann abwerfen. Für das Einsaugen des Wassers benötigt ein Pilot etwa 10 sek., eine gerade 1200 m-Wasserbahn …und angeblich verdammt ruhige Hände… Als Rekord unter den Löschpiloten gilt das Ergebnis eines jugoslawischen Piloten, der in einem Tag 225 Abwürfe (also insgesamt 1,2 Millionen Liter Wasser) ausführte und dabei Wasser aus dem Mittelmeer bei einem Wellengang von bis zu 2m-Höhe holte! Die Flugzeuge CANDAIR werden außer in Kanada in Frankreich, Italien, Spanien, Thailand, Venezuela und in den Ex-Jugoslawien-Staaten verwendet und wurden in einer Gesamtanzahl von knapp 150 Stück gebaut. Darüber hinaus werden die Flugzeuge CL-215 in Venezuela als 26-sitzige Passagiermaschinen benutzt. Jugoslawien kaufte (noch vor seinem Zerfall) vier Flugzeuge des Typs zum Sprühen von Dispersoiden (Mittel zur Bekämpfung von Ölverschmutzung auf der See, die die Zerstreuung eines Ölteppichs bewirken) und Insektenvernichtungsmitteln. Die Alterung der Triebwerke, zunehmende Probleme mit ihren Ersatzteilen und Unwirtschaftlichkeit eines Treibstoffes mit hoher Oktanzahl bewirkten, daß die alten R-2880-Motoren durch PTL-Triebwerke (Propellerturbinentriebwerke) Pratt & Whitney Canada PW 123AF mit einer Leistung von 1750 kW (2380 PS) mit Vierblatt-Propeller Hamilton Standard mit der Möglichkeit zur Schubumkehr (z.B. zur Verkürzung der Landerollstrecken) ersetzt wurden.

Reisegeschwindigkeit: 291 km/h; max. Aufstiegsgeschwindigkeit: 305 m/sek.; Anlaufstrecke mit Aufstieg auf 15m: 811m auf festem Rollplatz und 800m vom Wasser; Durchsackgeschwindigkeit: 133 km/h; Landerollstrecke von einer Flughöhe von 15m: 732m auf Lande und 835m auf Wasser; Reichweite: 2095km; Eigengewicht: 12610 kg; Startgewicht von einer Rollbahn / vom Wasser: 19 731 / 17 100 kg.

989 Bauteile + 124 Schablonenelemente (nach der SAVOIA Marchetti zum zweiten mal in der Orlik-Geschichte in dem großen Format DIN A3) auf 14 Bögen 30x42cm, die sich in allen Bereichen des Modells wunderbar sehen lassen: Inneneinrichtung des Cockpits und des Transport-, bzw. (optional) Spezialraumes für die Löschvorrichtungen; Einstiegsluke, Einstiegsvorder- und -hintertür im Rumpf können jeweils als geöffnet oder geschlossen nachgebildet werden; detailliertes Fahrgestell (in ausgefahrener oder zugeklappter Position darstellbar); zwei Schwimmer an den Endungen der Riesentragflächen; Höhen-, Seitenruder und Flügelklappen können in der vollen Modellversion als separate und bewegbare Elemente dargestellt werden; akribisch dargestellte Triebwerke (in zwei Schwierigkeitsstufen) mit drehbaren Propellern und 10-teiligen Zylindern mit einigen Leitungen (auf Schablonengrundlage)...

* Ein Lasercut-Spantensatz kann zusätzlich mitbestellt werden!

Modellspannweite: 87cm!

Modernste Graphik und grandiose (aber auch originalgetreue) Farbgebung (knallgelb-rote Bemalung mit Beschriftung der Securite Civile und der Seitennummer 40) setzen sich mit der imposanten Größe des Modells zu einer wirklich selten so beeindruckend wirkenden Optik eines Flugzeugmodells zusammen

General- und Montagezeichnungen ergänzen polnische Bauanleitung, die gegen Aufschlag übersetzt werden kann.

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