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berühmter Tee-Klipper Cutty Sark (1970er) inkl. Spantensatz 1:100 übersetzt, präzise

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Der FlyModel-/Gomix-Verlag ist für jede Überraschung gut – ohne Ankündigung brachte er im März 2022 seinen Band Nr. 144 heraus mit dem berühmter Tee-Klipper "Cutty Sark" in der Bauweise aus seiner Anfangs-Dienstzeit als Extrempräzisions-Kartonmodellbausatz inkl. Spantensatz im Maßstab 1:100.

Modellkonstruktion: Lukasz Kopinski.

Die Cutty Sark ist ein englischer Tee- und Wollklipper. Sie wurde im Jahre 1869 fertiggestellt und war eines der schnellsten Segelschiffe ihrer Zeit. Sie war der letzte Klipper, der für den Seehandel gebaut wurde. 1954 wurde sie in einem speziellen Trockendock in Greenwich, London, als Museumsschiff aufgelegt, brannte jedoch im Mai 2007 nahezu vollständig aus. Nach der Restaurierung wurde sie am 25. April 2012 wiedereröffnet, gut zwei Jahre später jedoch erneut durch einen Decksbrand beschädigt.

Der Name des Schiffes entstammt Robert Burns’ berühmtem Werk Tam O’Shanter (1791), in dessen Mundart, dem Lowland Scots, auch Lallans genannt, er ein „kurzes (Unter)hemd“ bedeutet, das der schönen Hexe Nannie gehört. Das Schiff hat dementsprechend als Galionsfigur eine Dame – die Nannie – mit einem kurzen Hemdchen bekleidet und einem Strick in der ausgestreckten linken Hand (anstelle des Schweifes von Tams Pferd, den sie bei dessen Verfolgung nur ergreifen konnte). Die Portugiesen nannten sie deshalb, als der Segler ab 1895 unter ihrer Flagge fuhr, in Fortführung der Tradition Pequena Camisola („kleines Hemd“) anstelle ihres offiziellen Namens Ferreira (und später Maria do Amparo).

Die Cutty Sark wurde in Dumbarton (Schottland) am Fluss Leven (mündet in den Firth of Clyde westlich von Glasgow) auf der Werft Scott & Linton für den Londoner Reeder John Willis gebaut und lief am 25. November 1869 vom Stapel. Ihr Motto am Bug: „Where there’s a Willis a way – Where there’s a will is a way“ („Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“) – ein Wortspiel mit dem Namen des Reeders Willis, der stets einen hohen weißen Zylinder trug. Scott & Linton, die für das Schiff einen Preis von 16.500 Pfund Sterling vereinbart hatten, mussten zum Ende der Bauzeit Konkurs anmelden – die Cutty Sark war ihr einziges je gebautes großes Schiff. Die Werft William Denny and Brothers vollendete den Bau.

Zunächst wurde der Klipper bis 1877 im Teetransport eingesetzt. Das Schiff gewann nie eines der berühmten Teerennen, unter anderem wegen der Besonnenheit ihrer Kapitäne G. Moodie und F. W. Moore. Nach der Eröffnung des Sueskanals wurde der Teetransport von Dampfschiffen übernommen, die die Fahrt von Shanghai durch den Sueskanal nach England im Jahre 1875 in 42 Tagen zurücklegten, während die Cutty Sark für die Reise um das Kap der Guten Hoffnung 102 Tage brauchte. Später fuhr es als Trampschiff mit verschiedenen Frachten.
Nach einer harten Zeit zwischen 1877 und 1882 wurde die Cutty Sark 1885 unter ihrem siebenten und am längsten auf ihr dienenden Kapitän Richard Woodget zum schnellsten Segelschiff ihrer Größe und Zeit (Wollfahrten um Kap Hoorn), setzte etliche Rekorde und schlug auch ihre alte Rivalin Thermopylae. Kapitän Woodget ließ zunächst die Spieren und den Großmast um die Skystenge kürzen und dazu alle Leesegel entfernen, die für die Fahrten in den Roaring Forties nicht benötigt wurden, was aber eine Reduzierung der Mannschaft von 28 auf 20 Mann erlaubte. Erst nach vollster Zufriedenheit mit dem geänderten Rigg brach der neue Schiffsführer zu seiner ersten Reise nach Australien mit dem Schiff auf, das er zehn Jahre lang führen und berühmt machen sollte.


1895 für 2100 Pfund Sterling an die portugiesische Reederei „J. A. Ferreira & Companhia“ verkauft und in Ferreira umbenannt, wurde sie nach Entmastung 1916 nahe dem Kap der Guten Hoffnung aus Kostengründen zur Barkentine umgeriggt und sechs Jahre später, 1922, an die „Companhia Nacional de Navigação“ veräußert und in Maria do Amparo umbenannt. Im selben Jahr lief das desolate Schiff, von einem Ausbesserungsaufenthalt aus London kommend, wegen eines Sturmes in den Hafen von Falmouth ein. Der bereits pensionierte Kapitän Wilfred Dowman erkannte das 53 Jahre alte, von ihm schon als Schiffsjunge stets hochgeschätzte Schiff wieder und kaufte es in Lissabon dem portugiesischen Eigner für 3.750 Pfund Sterling ab, verholte es nach Falmouth und restaurierte es mit Unterstützung seiner Gemahlin, die seinen Enthusiasmus für das schöne Schiff teilte, in den Originalzustand.
Es diente in Falmouth bis 1938 als stationäres Ausbildungsschiff. 1938 kam die Cutty Sark als Geschenk der Witwe Kapitän Dowmans an das Thames Nautical Training College in Greenhithe (bis 1949). Im Jahr 1954 wurde das berühmte Schiff auf seiner letzten Seereise in das eigens dafür gebaute Trockendock in Greenwich überführt, wo sie ab 1957 als Museumsschiff zugänglich war.

Anfang Oktober 2006 wurde das Schiff für umfangreiche Restaurierungsarbeiten geschlossen und sollte 2009 wiedereröffnet werden. Jedoch kam es am 21. Mai 2007, vermutlich durch einen defekten Staubsauger, zu einem Brand, bei dem der Schiffsrumpf weitgehend ausbrannte. Glücklicherweise waren zu diesem Zeitpunkt wegen der Arbeiten etwa die Hälfte der Schiffsausrüstung – beispielsweise die Masten und das Steuerrad – ausgelagert und zu Restaurierungszwecken bereitgestelltes Teakholz aus dem 19. Jahrhundert (im Wert von 400.000 Pfund Sterling) war noch nicht verbaut. Auch wurde das Stahlskelett durch das Feuer nicht völlig zerstört. Aufgrund dieser Umstände war eine vollständige Restaurierung möglich. Die Wiedereröffnung erfolgte am 25. April 2012 im Beisein von Königin Elisabeth II. und Prinz Philip. Am 18. Oktober 2014 wurde das Schiff durch ein Feuer auf Deck erneut stark beschädigt. (…)

Unweit des heutigen festen Standorts des Schiffes befindet sich die Station Cutty Sark der Docklands Light Railway.
Nach der Cutty Sark wurden ein Scotch Whisky (Cutty Sark Scots Whisky von Berry Bros. & Rudd) und indirekt auch eine Langstreckenregatta für Segel-Ausbildungsschiffe benannt: Die erstmals 1956 ausgetragene und seither in verschiedenen europäischen Gewässern stattfindende, von Millionen Zuschauern verfolgte Regatta Tall Ships’ Races wurde von 1973 bis 2003 von Berry Bros & Rudd gesponsert, die den Cutty Sark Scots Whisky vertrieben. Die Regatta wurde in dieser Zeit unter dem Namen Cutty Sark Tall Ships' Races berühmt und erst 2003 wieder zu Tall Ships' Races umbenannt.
Das Schicksal der Cutty Sark als auf dem Trockenen liegende Touristenattraktion wird auch in einem Lied ('Single handed sailor' auf dem Album 'Communiqué' von 1979) der Dire Straits thematisiert.

Die Cutty Sark ist Schauplatz der Handlung des Kapitels Der Cowboy-Käpt’n der Cutty Sark aus Don Rosas Onkel-Dagobert-Biographie Sein Leben, seine Milliarden. (danke Wikipedia!)

Die Bauelemente auf 15 Bögen 30x42 cm bilden eine solide Grundlage für ein rassiges Segler-Vollrumpfmodell (allerdings auch als Wasserlinienmodell baubar) mit liebevoll bis ins Detail dargestellten Decks, Aufbauten, Ausrüstung (alleine ein Anker besteht aus 6 Elementen und 2 Schablonenteilen!), Segel aus dünnem, beidseitig bedrucktem Papier, die sorgfältig ausgeschnitten und mit Tauwerk ergänzt, direkt eingesetzt werden könnten...

Modelllänge: 85 cm!


* Ein LC-Schiffsständer- und Spantensatz liegen dem Bausatz bei!


Ein S/w-Miniposter (39x40 cm) der Sutty Sark und Farb-Miniposter der USS Constitution liegen dem Bausatz bei.

Feine Computergraphik in frischer Farbgebung: schwarze Borde, rotes Unterwasserschiff, sorgfältig dargestellter Holzmuster des Decks, Zierelemente des Hecks ...eine Schablonenzeichnung des kurzen Hemdes, das aus Alufolie erstellt auf der Bramstenge des Großmastes abgesetzt wird … alles setzt sich für hervorragende optische Wirkung des großen Segelschiffes zusammen!

Qualitativ und inhaltlich hervorragende Bauzeichnungen, Montageskizzen, Schablonenzeichnungen der Masten (mit Durchmesser-, Längen- und Farbangaben) und Pläne des stehenden und des laufenden Gutes ergänzen eine polnische, russische, englische und deutsche Bauanleitung. Auch die Hinweise auf den Ausschneidebögen und auf Zeichnungen wurden zweisprachig – polnisch und englisch verfasst.
 
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