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Renaissance-Schloss aus Uhersky Ostroh (Ungarisch Ostra(u)) in Tschechien aus dem 16. Jh. 1:200

Eine Publikation der Stadt Uhersky Ostroh mit ihrer VisitenkarteRenaissance-Schloss aus dem 16. Jh. als Kartonmodellbausatz im Maßstab 1:200.

Modellkonstruktion: Marian Hlavac.

Uherský Ostroh (bis 1846 Ostroh; deutsch Ungarisch Ostra oder Ungarisch Ostrau) ist eine Stadt im Okres Uherské Hradiště in Tschechien. Sie gehört zur Region Zlín und liegt zehn Kilometer südlich von Uherské Hradiště (Ungarisch Hradisch) an der Landesstraße 55, die von Břeclav nach Přerov verläuft.

Ostroh entstand auf einer damals von der March umflossenen Insel. Vermutlich unter Ottokar II. Přemysl wurde eine königliche Burg erbaut, die die Grenze gegenüber Ungarn sichern sollte. Sie wurde erstmals 1286 als „Burg Stenice“ erwähnt und danach als „Ostroh“ (Sporn) bzw. „Ostrov“ (Insel) bezeichnet. Während der Herrschaft des böhmischen Königs Johann von Luxemburg wurde die Burg zwar verpfändet, blieb jedoch bis Anfang des 16. Jahrhunderts königlicher Besitz. (…)

Dietrich von Kunowitz († 1582) baute die Reste der Burg zu einem Renaissance-Schloss um. Im 16. Jahrhundert ließen sich Böhmische Brüder in Ostroh nieder. Wegen seiner Beteiligung am böhmischen Ständeaufstand von 1618 wurden die Besitzungen des Jan Bernhard von Kunowitz nach der Schlacht am Weißen Berg vom Kaiser konfisziert. Zu dieser Zeit bestand die Herrschaft Ostroh aus dem Schloss und Stadt Ostroh mit Vorstadt, den Städtchen Kunowitz, Hluk, Nivnice und Hornová Lhota, den Schlössern Hluk und Kunowitz, der Feste in Louka sowie den Dörfern Kvačice, Chylice, Nová Ves, Derfle, Vésky, Míkovice, Blatnice, Blatnička, Ostrožská Lhota, Louka, Milokošť, Kuželov, Malá Vrbka, Tasov, Kozojídky, Žeravinky, Horní Němčí, Dolní Němčí, Boršice und Strání.

1625 schenkte Kaiser Ferdinand II. die gesamte Herrschaft Ostroh seinem verdienten Anhänger Gundaker von Liechtenstein, dessen Nachkommen den Besitz bis 1945 eigneten. Gundakar von Liechtenstein erreichte, dass die Herrschaften Kromau und Ostroh 1633 zum Fürstentum Liechtenstein mit Residenz in Stadt Liechtenstein (Kromau) erhoben wurden. Die Bezeichnungen Fürstentum Liechtenstein und Stadt Liechtenstein waren nicht von langer Dauer und ab 1647 wieder ungebräuchlich; nach dem Erwerb der Grafschaft Vaduz und Herrschaft Schellenberg wurde der alte Titel wieder reaktiviert und diese 1719 zum Reichsfürstentum Liechtenstein erhoben.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde Ostroh 1645 von den Schweden unter General Lennart Torstensson erobert. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts musste die Gegend Drangsalierungen durch die Streifzüge der Ungarn und Türken erdulden. Weitere Schäden erlitt Ostroh 1757 bei der Besetzung durch die Preußen im Siebenjährigen Krieg sowie 1762 durch einen großen Stadtbrand. Da die Liechtensteiner nicht in Ostroh residierten, nahm die wirtschaftliche Bedeutung ab, und das Schloss verfiel allmählich. Seit dem 16. Jahrhundert ist eine jüdische Gemeinde nachgewiesen, die später eine Schule sowie eine Synagoge errichtete, die 1944 zerstört wurde.

1838 bestand Ostroh aus 177 Häusern, in denen 1185 Einwohner lebten. Erst 1846 erhielt Ostroh die Bezeichnung „Ungarisch Ostroh“ (Uherský Ostroh). 1850 wurde die Stadt Sitz eines Bezirksgerichts. Mit dem Eisenbahnanschluss 1888 erfolgte ein wirtschaftlicher Aufschwung. 1894 gründete Karl Latzmann eine Bleistiftfabrik, deren Schreibwarenprodukte bis nach Russland und Rumänien geliefert wurden. Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden Fabriken zur Herstellung von Möbeln. 1938 erwarb die Stadt das Schloss. 1990 wurde das Stadtzentrum unter Denkmalschutz gestellt. (Quelle: www.deinlexikon.de)

Die Größe der Grundplatte: ca. 25x25 cm.

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