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russische Panzerfregatte Wladimir Monomach (1882) 1:400 Wasserlinienmodell

Eine neue Verlagsreihe dar der Modelik-Verlag initiiert: Seeschlacht bei Tsushima 1905. Insgesamt sind darin viel Bogen erschienen, zwei mit jeweils zwei Schiffsmodellen und zwei mit jeweils einem Schiffsmodell. Das dritte Band beinhaltet die russische Panzerfregatte Wladimir Monomach aus dem Jahr 1882 als Kartonmodellbausatz (Modelik-Verlages (Nr. 7/2021) im Maßstab 1:400.

Modellentwurf: Michal Glock.

Wladimir Monomach war eine Panzerfregatte der Kaiserlich-Russischen Marine. Das Schiff war das zweite einer Klasse von zwei Schiffen; Typschiff war die Dmitri Donskoi.

Am 10. Februar 1881 auf Kiel gelegt, wurde das Schiff bei den Baltischen Werken in Sankt Petersburg gebaut und am 10. Oktober 1882 vom Stapel gelassen. Die Indienststellung erfolgte am 1. Juli 1883. In aussichtsloser Lage wurde es am 15. Mai 1905 während der Seeschlacht bei Tsushima von der Besatzung selbst versenkt. In den Flottenlisten der Kaiserlich-Russischen Marine wurde das Schiff als Kreuzer 1. Ranges geführt. Aufgrund der Ausführung der Panzerung wird das Schiff in der russischen Literatur auch als halbgepanzerte Fregatte bezeichnet.

Ungeachtet der Tatsache, dass die Wladimir Monomach als zweites Schiff der Serie auf Kiel gelegt wurde, wurde sie eher fertiggestellt als die auf der Neuen Admiralitätswerft gebaute Dmitri Donskoi.

Während des Baus gab es ständig Änderungen am Projekt, so dass die beiden Schiffe nach Fertigstellung große Unterschiede aufwiesen. Die hauptsächlichsten Unterschiede bestanden im Bereich der Artillerie. Die Wladimir Monomach wurde mit vier veralteten 203-mm-Kanonen mit einer Länge von 22 Kalibern ausgerüstet. Das Batteriedeck war ebenfalls anders gestaltet. Bei der Wladimir Monomach war es nach oben offen, lediglich über den vier 203-mm-Kanonen wies es eine Abdeckung nach oben auf. Die Maschinenanlage unterschied sich in der Aufstellung der Maschinen und Kessel.
Am 1. Juni 1883 erreichte das Schiff bei Probefahrten eine Geschwindigkeit von 16,28 Knoten bei einer projektierten Geschwindigkeit von 16 Knoten. Die Wladimir Monomach war damit das erste Schiff der russischen Flotte, das seine Konstruktionsgeschwindigkeit überbot. (…)

Im Februar 1905 nahm die Wladimir Monomach im Bestand des 3. Pazifikgeschwaders Kurs auf Japan auf. Nach der Fahrt durch das Mittelmeer und den Suezkanal traf sich das 3. Pazifikgeschwader am 9. Mai 1905 in der Bucht von Cam Ranh in Vietnam mit dem 2. Pazifikgeschwader unter Führung von Admiral Roschestwenski. Das 3. Pazifikgeschwader wurde als 3. Division in das 2. Pazifikgeschwader eingegliedert. Die Wladimir Monomach wurde schließlich der Kreuzerdivision unter Führung von Konteradmiral Oskar Adolfowitsch Enkwist zugeteilt. Zu Beginn der Seeschlacht von Tsushima lief das Schiff getrennt von den übrigen Schiffen der Division auf der Steuerbordseite der rechten Kolonne auf Höhe einiger Transportschiffe, denen es Geleit geben sollte. Am ersten Tag der Schlacht, dem 14. Mai, kam es um 13:45 zu einem heftigen Feuergefecht mit dem japanischen Kreuzer Izumi, der als einziges japanisches Schiff auf der Steuerbordseite des russischen Geschwaders parallel zu diesem lief. Die Wladimir Monomach konnte einige Treffer auf der Izumi anbringen, blieb selbst aber unbeschädigt.

Zu Beginn des Aufeinandertreffens der Hauptkräfte schloss die Wladimir Monomach zu den übrigen Schiffen der Kreuzerdivision am Ende der Schlachtreihe auf. Während der am Tag stattfindenden Gefechte erhielt das Schiff fünf Treffer. Dabei wurde ein Mann der Besatzung getötet und 16 verwundet, eine 120-mm-Kanone wurde zerstört. Gegen 16:00 Uhr schlug eine japanische Granate in der Nähe des Munitionsaufzuges des vorderen 152-mm-Geschützes ein. Ein Übergreifen des entstandenen Brandes auf und eine Explosion der Munitionslast konnte durch die Geschützbedienung verhindert werden.

Während der Nacht konnte sich der Kreuzer drei Torpedoangriffen der japanischen Zerstörer zunächst erfolgreich entziehen, wurde aber gegen 21:00 Uhr von einem Torpedo auf der Steuerbordseite auf der Höhe des Kohlebunkers Nr. 2 getroffen. Die Schotten des über zwanzig Jahre alten Schiffes konnten dem Druck des eindringenden Wassers nicht widerstehen. Der Maschinen- und Kesselraum auf der Steuerbordseite wurden überflutet. Die Lenzpumpen fielen wegen eines Defektes der elektrischen Anlage aus.
Der Kommandant des Schiffes, Kapitän 1. Ranges Wladimir Alexandrowitsch Popow (Владимир Александрович Попов) versuchte das koreanische Ufer zu erreichen und das Schiff dort auf Grund zu setzen. Auf Höhe der Insel Tsushima wurde er jedoch von dem japanischen Zerstörer Shiranui und dem Hilfskreuzer Sado-Maru gestellt.
Die Schlagseite der Wladimir Monomach betrug mittlerweile 18°, daher war nur noch ein 75-mm-Geschütz einsetzbar. Als die japanischen Schiffe die aussichtslose Lage des russischen Kreuzers erkannten, stellten sie das Feuer ein.


Nach dem Öffnen der Flutventile durch die Besatzung begann der Kreuzer schnell zu sinken. Am 15. Mai 1905 um 10:20 Uhr sank die Wladimir Monomach auf der Position 34° 32′ N, 129° 40′ OKoordinaten: 34° 32′ 0″ N, 129° 40′ 0″ O | | OSM. Die Besatzung wurden von den japanischen Hilfskreuzern Sado-Maru und Manshu-Maru an Bord genommen.

Am 19. September 1905 wurde die Wladimir Monomach offiziell aus der Flottenliste der Kaiserlich-Russischen Marine gestrichen. Der letzte Kommandant des Kreuzers, Wladimir Alexandrowitsch Popow, kehrte bald aus japanischer Gefangenschaft zurück, übernahm am 26. Dezember 1905 das Kommando über die 9. Flottille und wurde als Generalmajor am 4. Februar 1913 Chef des Hydrographischen Korps der Kaiserlich-Russischen Marine. (danke Wikipedia!)

Bei diesem Schiff handelt es sich um ein Wasserlinienmodell.

* Standarisierte Lesercut- und Ätz-Relinge, so wie Leitern können für das Modell aus unseren Zurüstteil-Angeboten zusätzlich bestellt werden!

** Auch zusätzlich kann ein LC-Detailsatz bestellt werden!

Modelllänge: 22,6 cm!

Originalgetreue Farbgebung, feine Computergraphik.

Polnische Bauanleitung ergänzt Montagezeichnungen und Farbbilder des gebauten Modells.

 
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