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zwei Patrouillenboote Projekt 1400 Grif (Skadowsk und PSKA-545) 1:100 übersetzt, extrem


Zwei Modelle des sowjetischen Patrouillenbootes Projekt 1400 Grif (NATO-Codenamen Zhuk) in der Darstellung als ukrainische Projekt 1400 Grif AK Skadowsk aus dem Jahr 2011 und als russische Projekt 1400-M Grif PSKA-545 mit der Seitennummer 679 aus dem Jahr 2007 als Extrempräzisions-Kartonmodellbausatz des Oriel-Verlages (Nr. 196) im Maßstab 1:200.
 
Modellkonstruktion: Evgenij Kuzmin.
 
Projekt 1400, von der NATO mit dem Codenamen Zhuk-Klasse bezeichnet, ist eine Serie von kleinen Patrouillen- und Grenzschutzbooten, die in der Sowjetunion während des Kalten Krieges entwickelt und in großer Stückzahl gebaut und in zahlreiche Staaten exportiert wurde. Der Deckname des Projekts war „Grif“ (russisch „????“= Greif).
 
1967 wurde die Schiffsklasse auf der „Almas-Werft“ in Leningrad als Lösung für zahlreiche Aufgabenstellungen entwickelt, zu denen neben klassischen Patrouillen- und Grenzschutzaufgaben auch das Übersetzen von Lotsen, Such- und Rettungsaufgaben gehörten.
 
Die Seeausdauer war mit nur fünf Tagen Einsatzzeit ohne Versorgung gering ausgelegt. Die Besatzung mit nur neun Seeleuten entsprechend klein.
 
Der Rumpf der ersten Versionen bestand aus Aluminiumplatten, die auf die Spanten genietet wurden. Bei späteren Baureihen wurden die Segmente dagegen vorgefertigt und verschweißt.
 
Im Rumpf befinden sich drei große Abteilungen und ein kleiner Bugraum. Von Achtern beginnend:
- Im Heck: Die Ruderanlage, die beiden Motoren mit Steuerstand, ein Schott trennt den Maschinenraum vom nächsten Abteil. Ein wasserdicht verschließbares Luk erlaubt den Zugang.
- Mittschiffs: zwei kleine Kabinen mit je einer Koje und eine Treppe zum Aufbau. Ein Schott ohne Zugangsluke trennt dieses Abteil vom Bugabteil ab.
- Im Bug: eine kleine Messe und weitere Kojen sowie eine eigene Treppe, welche die Messe mit dem Aufbau an Deck verbindet.
 
Auf den Rumpf wurde ein geschlossener Steuerstand mit den Kontrollen zur Schiffsführung gesetzt, darüber befindet sich das offene Peildeck mit alternativem Steuerstand für gutes Wetter, zwei kleinen Suchscheinwerfern und einem einfachen Ringvisier, mit dem bei bewaffneten Varianten der Klasse das Waffenfeuer gelenkt werden kann.
Das Antriebssystem besteht aus zwei M401A-Schiffsdieselmotoren, die als Innenbordmotoren verbaut sind. Jeder treibt über eine Welle einen Propeller an. Die beiden Propeller können die Boote auf Geschwindigkeiten von bis zu 30 Knoten beschleunigen.
Die Abgase der Motoren werden an den Schiffsseiten knapp über der Wasserlinie aus dem Schiff gedrückt.
Die Boote sind mit einem Radar zur Luft- und Oberflächensuche ausgerüstet. Der Sensor vom Typ „Lotsija“ (NATO: „Spin Trough“) ist am Mast angebracht und arbeitet im X-Band. Auf der Mastspitze ist der Sender des Freund-Feind Kennungssystems „Khrom“ verbaut.
 
Es wurden vier bewaffnete und eine unbewaffnete Version von Projekt 1400 entwickelt:
- Projekt 1400
Dieses Projekt war als Grenzschutzboot für Grenztruppen des KGB konstruiert. Bewaffnung war eine Doppellafette 2-M7 mit zwei übereinander montierten 14-mm-L/93-Maschinenkanonen auf der Back. Die Waffe verfügt über einen Schutzschild an der Front, ist aber ansonsten nicht gepanzert. Die Bedienmannschaft der Waffe muss sich im Freien aufhalten. Eine Kollimator-Optik erlaubt Ziele, die bis 200 Meter pro Sekunde schnell sind, zu bekämpfen. Ziele mit Geschwindigkeiten bis 300 Meter pro Sekunde können mit einem konventionellen Ringvisier angerichtet werden.
Einige Boote wurden stattdessen mit dem 2-M1-Geschützturm ausgerüstet, in dem zwei ältere 12,7-mm-L/79-DSchK-Maschinengewehre achsparallel montiert waren. Die Konstruktion war von einem Schutzschild umschlossen, aber nach oben offen.
Auf dem Achterschiff war hinter dem Führerstand ein Suchscheinwerfer installiert.
- Projekt 1400A
Diese Version trug keine Bewaffnung und dementsprechend war die Besatzungsstärke mit nur sieben Seeleuten kleiner.
- Projekt 1400E
Bei dieser Version wurde die Bewaffnung, basierend auf Projekt 1400, verdoppelt. Sie trägt auf der Back und am Heck je eine Doppellafette 2-M7 mit zwei übereinander montierten 14-mm-L/93-Maschinenkanonen. Einige Boote waren stattdessen mit zwei 2-M1-Türmen mit 12,7-mm-DSchK-Maschinengewehren ausgerüstet.
- Projekt 1400M

Auf der Back war hier ein geschlossener UTES-M-Geschützturm mit zwei achsparallel montierten 12,7-mm-NSW-Maschinengewehren verbaut. Der Turm verfügt über eine ROM-6-Optik, mit der Ziele mit Geschwindigkeiten bis zu 300 Metern pro Sekunde verfolgt werden können. Am Heck steht wieder ein Suchscheinwerfer.
Die Dieselmotoren wurden hier durch die verbesserte Variante M401BT ersetzt. Durch das Gewicht der Maschinenanlage erhöhte sich die Wasserverdrängung auf 36,5 t Standard und 40,0 t Maximal. Die Geschwindigkeit stieg um einen, auf 30 Knoten. Für die, hier erstmals bei Projekt 1400 verwendete, Segmentbauweise änderten sich die Pläne und die Abmessungen leicht und die Boote waren mit 21,7 Metern rund zwei Meter kürzer als die Vorgängervarianten.
Auch bei dieser Version trugen einige Schiffe eine der beiden älteren Bewaffnungsvarianten.
- Projekt 1400ME
Hier wurde sowohl auf der Back als auch am Heck je ein UTES-M-Geschützturm aufgestellt.
- weitere Modifikationen
Die georgische Marine rüstete zumindest zwei ihrer Projekt-1400-Boote mit zwei Heeresflugabwehrkanonen des Typs ZSU-23-2 aus.
(danke Wikipedia!)
 
Modelllänge der Wollrumpfmodelle (auch als Wasserlinienmodelle baubar): 23,8 cm!
 
* Ein LC-Spanten-/Detailsatz (für beide Boote) kann zusätzlich bestellt werden!
 
Originaltreue Farbgebung (graue Bordwände, schräge Streifen mit ukrainischen Nationalfarben (blau-gelb), grüner Deck, bzw. schwarze Bordwände, russische Nationalfarben (rot-blau-weiß) auf den schrägen Streifen, brauner Deck und rotes Unterwasserschiff in beiden Modellen), feine Computergraphik.
 
Übersichtliche 3-D-Bilder der einzelnen Elemente und Baugruppen ergänzen eine russische, eine polnische, eine englische und eine deutsche Bauanleitung.
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